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Berichte Ukraine

Bericht 751 bis 760 von 1107

Eigener Mobilfunk bei den Rebellen

Fernsehen
ZiB24
Der Friedensplan von Minsk sieht die schrittweise Reintegration prorussischer Rebellengebiete in die Ukraine vor; während Politiker und Diplomaten verhandeln, sieht die Realität vor Ort weitgehend anders aus. Einerseits treibt die ukrainische Finanz- und Wirtschaftsblockade die Rebellen immer stärker in die Arme Russlands, das nun wohl auch die Hauptlast der Finanzierung trägt, weil die Wirtschaft dort nur sehr schlecht funktioniert. Anderseits wollen die Rebellen keine wirkliche Kontrolle durch Kiew und Donezk und Lugansk arbeiten konsequent an ihrer Eigenständigkeit, bis zum eigenen Mobilfunkanbieter, der wohl nicht zufällig den Namen Phönix trägt:

Enorme soziale Krise in den Gebieten der Rebellen

Fernsehen
ZiB1
Nicht nur auf den Flüchtlingsrouten des Balkan erschwert der Winter das Leben, sondern auch in der Ukraine. Obwohl ein Bericht des Europarates bereits im Sommer vor einer massiven humanitären Krise warnte fehlt es vor allem in den Kriegsgebieten im Osten an Medikamenten, Baumaterial und sauberem Wasser. Die Bevölkerung ist Spielball der Politik; die ukrainische Blockade erschwert die Medikamentenversorgung, die prorussischen Rebellen wiederum lassen viele

Ostukraine zwischen Frieden, Rubel und Phönix

Radio
Mittagsjournal
Gut 20 Monate dauert der Konflikt in der Ostukraine bereits; aus dem zunächst heißen Krieg droht immer mehr ein eingefrorener Konflikt mit geringen Verstößen gegen die Waffenruhe zu werden, denn eine politische Lösung ist nicht in Sicht. Wollten die prorussischen Rebellengebiete von Donezk und Lugansk zunächst los von der Ukraine, ist nun die Führung in Kiew offensichtlich nicht wirklich an einer raschen Reintegration interessiert. Wie dem auch sei: die ukrainische Finanz- und Wirtschaftsblockade treibt die Rebellen immer stärker in die Arme

Interview mit dem Verhandler der DNR in Minsk

Radio
Mittagsjournal
In der Ostukraine setzten die Konfliktparteien weiter auf Entspannung. In Lugansk haben prorussische Rebellen bereits mit dem Abzug von leichteren Waffen mit einem Kaliber von unter 100 mm begonnen, in Donezk wollen die Rebellen am Mittwoch damit beginnen. Auch die ukrainische Seite zieht bereits derartige Waffen ab. Damit werden erste wichtige Punkte des Friedensplans von Minsk erfüllt. Noch viel schwieriger als der Truppenabzug ist aber eine politische Lösung zu erreichen. Sie suchen in Minsk Vertreter der Ukraine und der prorussischen Rebellen unter Vermittlung der OSZE. In Donezk hat unser Korrespondent Christian Wehrschütz mit Dennis Puschilin, dem führenden Vertreter der Rebellen bei den Verhandlungen in Minsk gesprochen, hier sein Bericht:





Reportage aus Donezk

Radio
Mittagsjournal
Seit Anfang September hält der Waffenstillstand in der Ukraine weitgehend. Fortschritte macht auch der Abzug leichterer Waffen von der Frontlinie. Positiv zu bewerten ist auch, dass die prorussischen Rebellen auf die Durchführung eigener Lokalwahlen vorläufig verzichtet haben, weil das wohl das Ende der Friedensgespräche in Minsk bedeutet hätte. Denn zum Friedensplan zählen auch Lokalwahlen unter ukrainischer Gesetzgebung in den sogenannten Volksrepubliken von Donezk und Lugansk. Während man von einer politischen Einigung noch weit entfernt ist, vertiefen sich im tagtäglichen Leben die Gräben, die der Krieg gerissen hat. Andererseits normalisiert sich durch die anhaltende Feuerpause auch das Leben in Donezk, allerdings auf einem schlechteren Niveau als vor dem Krieg. Aus Donezk berichtet unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Reportage von der Demarkationslinie in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine hält die Waffenrufe nach wie vor, doch eine politische Lösung zwischen Kiew und den prorussischen Rebellen in Donezk und Lugansk ist nicht in Sicht. Darauf stellt sich offensichtlich auch die ukrainische Führung ein, denn die beiden Übergänge vom Rebellengebiet in Donezk auf ukrainisches Territorium werden immer mehr zu Grenzen – mit umfangreichen Kontrollen bei der Ein- und Ausreise:

Reportage von der Demarkationslinie in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine hält die Waffenrufe nach wie vor, doch eine politische Lösung zwischen Kiew und den prorussischen Rebellen in Donezk und Lugansk ist nicht in Sicht. Darauf stellt sich offensichtlich auch die ukrainische Führung ein, denn die beiden Übergänge vom Rebellengebiet in Donezk auf ukrainisches Territorium werden immer mehr zu Grenzen – mit umfangreichen Kontrollen bei der Ein- und Ausreise:

Reportage über Schachtar Donezk im Exil

Fernsehen
Sport
In der Ukraine haben Krise und Krieg auch den Fußball nicht verschont. Durch die Annexion der Halbinsel Krim schieden zwei Klubs aus der Premier League aus; und der Krieg in der Ostukraine, zwang drei Mannschaften ins Exil, eine aus Lugansk und zwei aus Donezk. Das bekannteste Team ist zweifellos Schachtar Donezk, neben Dinamo Kiew die erfolgreichste Mannschaft der Ukraine. Schachtar spielt alle internationalen Bewerbe nun in Lemberg im Westen des Landes, weicht in der nationalen Meisterschaft aber auch auf andere Städte aus, wenn die Unterstützung der Lemberger nicht ausreichend groß ist. Hinzu kommt, dass die Mannschaft nicht in Lemberg, sondern in Kiew trainiert; in der ukrainischen Hauptstadt hat auch die Fußball-Akademie

Nikolaj Asarow zu EU, Janukowitsch und Korruption

Fernsehen
FJ7
In der Ukraine fegte Ende Februar 2014 die Majdan-Bewegung Präsident Viktor Janukowitsch aus dem Amt. Während der Ex-Präsident schweigt und sich irgendwo in Russland aufhalten dürfte, hat sein ehemaliger Ministerpräsident Nikolaj Asarow keine Scheu vor der Öffentlichkeit. Asarow, der bereits Ende Jänner 2014 unter dem Druck der Majdan-Bewegung zurücktreten musste, hat gestern in Moskau nicht nur ein Komitee zur Rettung der Ukraine gegründet; vielmehr hat er auch ein Buch geschrieben, in dem Asarow seine Sicht der Geschichte darlegt. Das Buch mit dem Titel „Die Wahrheit über den Staatsstreich“ erscheint in wenigen Tagen auch in deutscher Sprache. Gelesen hat es bereits unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz, der mit Nikolaj Asarow in Moskau auch gesprochen hat:

Nikolaj Asarow zu Janukowitsch, Majdan und Korruption

Fernsehen
ZiB2
In der Ukraine fegte Ende Februar 2014 die Majdan-Bewegung Präsident Viktor Janukowitsch aus dem Amt. Während der Ex-Präsident schweigt und sich irgendwo in Russland aufhalten dürfte, hat sein ehemaliger Ministerpräsident Nikolaj Asarow keine Scheu vor der Öffentlichkeit. Asarow, der bereits Ende Jänner 2014 unter dem Druck der Majdan-Bewegung zurücktreten musste, hat gestern in Moskau nicht nur ein Komitee zur Rettung der Ukraine gegründet; vielmehr hat er auch ein Buch geschrieben, in dem Asarow seine Sicht der Geschichte darlegt. Das Buch mit dem Titel „Die Wahrheit über den Staatsstreich“ erscheint in wenigen Tagen auch in deutscher Sprache. Gelesen hat es bereits unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz, der mit Nikolaj Asarow in Moskau auch gesprochen hat:

Bericht 751 bis 760 von 1107

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