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Berichte Ukraine

Bericht 961 bis 970 von 1360

Auch die ukrainische Seite leidet unter den Kriegsfolgen

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine tobt weiter ein in der Öffentlichkeit weitgehend vergessener Krieg. Dabei waren die Gefechte an der sogenannten Waffenstillstandslinie zwischen prorussischen Rebellen und ukrainischen Truppen in den vergangenen Wochen so heftig wie davor viele Monate nicht. Unter dem Krieg leiden aber nicht nur die Rebellengebiete, sondern auch jene Städte des Kreises von Donezk auf ukrainischer Seite, die nun Frontgebiete und von ihrem besser entwickelten regionalen Zentrum abgeschnitten sind.

Kirchenkonflikt in der Ukraine und schwere Gefechte im Osten

Radio
MiJ
In Kiew gedenkt heute die Orthodoxe des Kiewer Patriarchats mit einem Festgottesdienst der Christianisierung des sogenannten Kiewer Rus im Jahre 988. An diesen Feiern wird auch Staatspräsident Petro Poroschenko teilnehmen. Geplant ist auch ein eigener Kreuzweg für den Frieden. Gestern ging eine derartige Aktion der orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats in Kiew zu ende. Dass sich in der Ukraine nicht einmal unter dem Banner des Friedens alle Kirchen zu einer gemeinsamen Aktion

Moskauer Patriarchat und Kreuzweg

Fernsehen
ZiB2
In Kiew hat heute ein Kreuzweg für den Frieden seinen Abschluss gefunden. Tausende orthodoxe Christen nahmen daran teil. Sie waren vor Tagen aus West und Ost, von zwei Höhlenklöstern aufgebrochen, um heute beim Kiewer Höhlenkloster zu beten. Die Sicherheitsvorkehrungen waren massiv. Organisiert hat den Kreuzweg die Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats, die ukrainischen Nationalisten als fünfte Kolonne Moskaus gilt.

Kiews Strategie zur Reintegration der Rebellen-Gebiete

Radio
FJ7
Während in der weißrussischen Hauptstadt Minsk seit mehr als einem Jahr über einen Frieden für die Ostukraine verhandelt wird, entwickeln die prorussischen Rebellengebiete von Donezk und Lugansk nicht nur immer stärker ein Eigenleben, sondern auch der Einfluss Russlands in diesen Gebieten wird immer größer. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die ukrainische Wirtschaftsblockade der Rebellengebiete. Ukrainische Waren und die Währung Griwna sind praktisch verschwunden

Wirtschaftsblockade und der Rubel

Fernsehen
ZiB1
In den prorussischen Rebellen-Gebieten der Ostukraine wird der Schmuggel über die Waffenstillstandslinie immer stärker. Von Schuhen über Handtaschen bis zu Konsumgütern wird alles geschmuggelt. Andererseits dominieren wegen der Wirtschaftsblockade durch Kiew immer mehr russische Waren. Während Kiew nun über eine Änderung dieser Politik nachzudenken beginnt, leiden unter dem Krieg Betriebe und Beschäftigte auf beiden Seiten der Frontlinie:

Verhandlungen in Minsk und die Lage in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB24
Die Sanktionen der EU gegen Russland sind in vielen Mitgliedsstaaten höchst ungeliebt, denn die russischen Gegenmaßnahmen schaden natürlich auch der Wirtschaft vieler EU-Mitgliedsländer. In Deutschland hat jüngst die SPD zaghaft versucht, die Sanktionen aufzuweichen. Nun hat aber Bundeskanzlerin Merkel bekräftigt, dass die Sanktionen weiter in Kraft bleiben, solange der Friedensprozess für die Ostukraine bei den Verhandlungen in Minsk nicht erfolgreich ist. In Minsk wird seit heute wieder verhandelt; die Gespräche dauern bereits mehr als ein Jahr. Derzeit ist eine Einigung nicht in Sicht, während die Gefechte an der Waffenstillstandslinie in der Ostukraine weitergehen und die Rebellengebiete immer stärker an die russische Wirtschaft angeschlossen werden, berichtet aus Donezk Christian Wehrschütz:

28052016 Neue Opfer in der Ostukraine und Hoffen auf Minsk

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine haben die Gefechte zwischen prorussischen Kräften und ukrainischen Einheiten wieder zugenommen. Nach Angaben aus Kiew starben dabei in dieser Woche sieben Soldaten. Doch auch Zivilisten werden immer wieder Opfer von Artilleriebeschuss. Die Waffenruhe wird immer wieder gebrochen, doch es ist noch immer viel ruhiger als am Höhepunkt des Krieges vor zwei Jahren. Gering sind die Fortschritte bei den Verhandlungen in Minsk, die zu einer umfassenden Friedenslösung für die Ostukraine führen sollen.

Martin Sajdik zu Minsk

Radio
MiJ
Am Mittwoch dieser Woche wurde die ukrainische Kampfpilotin Nadija Sawtschenko von Russland freigelassen. Sie geriet vor zwei Jahren in der Ostukraine in Gefangenschaft und wurde dann nach Russland verbracht; dort wurde sie im März wegen ihrer angeblichen Beteiligung am Tod von zwei russischen Journalisten zu 22 Jahren hat verurteilt. Ihr Fall hat die durch die Annexion der Krim und den Krieg in der Ostukraine ohnehin gespannten Beziehungen zwischen Moskau und Kiew zusätzlich belastet

Sawtschenko und ihre Freilassung

Fernsehen
ZiB24
Nadija Sawtschenko war die prominenteste Gefangene des Krieges in der Ostukraine. Die ukrainische Kampfpilotin wurde im Juni 2014 im Raum Lugansk gefangen genommen und dann nach Russland gebracht. Dort verurteilte sie ein Gericht im März zu 22 Jahren Haft, weil sie an der Ermordung von zwei russischen Journalisten beteiligt gewesen sein soll. Sawtschenko

Ukrainerin Nadija Sawtschenko von Russland freigelassen

Fernsehen
ZiB20
Nadija Sawtschenko war die prominenteste Gefangene des Krieges in der Ostukraine. Die ukrainische Kampfpilotin wurde im Juni 2014 im Raum Lugansk gefangen genommen und dann nach Russland gebracht. Dort verurteilte sie ein Gericht im März zu 22 Jahren Haft, weil sie an der Ermordung von zwei russischen Journalisten beteiligt gewesen sein soll. Sawtschenko bestritt diesen Vorwurf stets; während ihrer Haft wurde sie zur Nationalheldin der Ukraine und zu einer Symbolfigur für den Konflikt

Bericht 961 bis 970 von 1360

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