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Berichte Ukraine

Bericht 911 bis 920 von 1344

Der Song Contest und die Probleme in der Ukraine

Radio
MiJ
Im Mai wird der Eurovision Song Contest 2017 in der Ukraine stattfinden. Vor wenigen Wochen hätte man noch sagen müssen „soll“, denn die Organisatoren in Kiew lagen etwa drei Monate hinter dem Zeitplan, den die EBU, die Europäischen öffentlich-rechtlichen und staatlichen Fernsehanstalten aufgestellt haben. Grund dafür waren bürokratische und rechtliche Hürden in der Ukraine; sie führten auch dazu, dass der Direktor des staatlichen Fernsehens der Ukraine vor einigen

Reportage aus der Stadt ohne Wasser an der Frontlinie

Fernsehen
MiJ


Die Stadt Torezk liegt fast unmittelbar an der Frontlinie zum Kriegsgebiet in der Ostukraine; die von prorussischen Kräften gehaltene Nachbarstadt Gorlowka liegt nur vier Kilometer entfernt. Durch die Pufferzone zwischen beiden Städten verläuft die Trinkwasserversorgung für Torezk. Artilleriebeschuss zerstörte die Leitung und in der 70.000 Einwohner zählenden Stadt Torezk war tagelang nicht nur das Trinkwasser ein Problem. Gefährdend war auch die zentrale Heizung von Torezk, weil viele Bewohner Wasser aus den Heizkörpern ablassen, um es als Nutzwasser zu verwenden. Verteilt wird von der Stadtverwaltung ebenfalls nur Nutzwasser, das Bewohner sogar zum Kochen nutzen, weil es sich viele Pensionisten nicht leisten können, Wasser in Flaschen zu kaufen.

Reportage aus der Stadt ohne Wasser an der Frontlinie

Radio
MiJ
Die Stadt Torezk liegt fast unmittelbar an der Frontlinie zum Kriegsgebiet in der Ostukraine; die von prorussischen Kräften gehaltene Nachbarstadt Gorlowka liegt nur vier Kilometer entfernt. Durch die Pufferzone zwischen beiden Städten verläuft die Trinkwasserversorgung für Torezk. Artilleriebeschuss zerstörte die Leitung und in der 70.000 Einwohner zählenden Stadt Torezk war tagelang nicht nur das Trinkwasser ein Problem. Gefährdend war auch die zentrale Heizung von Torezk, weil viele Bewohner Wasser aus den Heizkörpern ablassen, um es als Nutzwasser zu verwenden. Verteilt wird von der Stadtverwaltung ebenfalls nur Nutzwasser, das Bewohner sogar zum Kochen nutzen, weil es sich viele Pensionisten nicht leisten können, Wasser in Flaschen zu kaufen. Aus Torezk berichtet Christian Wehrschütz:  

Die neue Schutzhülle von Tschernobyl steht

Fernsehen
ZiB24
Die Welt ist heute um ein kleines Stück sicherer geworden. Ort des Geschehens war ausgerechnet die von Krise und Krieg heimgesuchte Ukraine. Dort beim Unglücksreaktor von Tschernobyl wurde heute eine neue Schutzhülle der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Konstruktion ist doppelt so lange wie zwei Verkehrsflugzeuge und so hoch, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame darin Platz findet. Die Hülle soll Betonsarkophag und den vierten Reaktorblock vor Wind und Wetter schützen und das Austreten von Strahlung verhindern. In der Nach vom 25. Auf den 26. April 1986 führten Unfähigkeit und Schlamperei der sowjetischen

Neue Schutzhülle für Reaktor 4 in Tschernobyl

Fernsehen
ZiB1


30 Jahre nach dem Supergau im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl wird heute ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung des Reaktors gesetzt. Dieser erhält eine neue Schutzhülle, das größte bewegliche Bauwerk, das bisher Menschenhand konstruiert hat.

Neue Schutzhülle für Reaktor 4 in Tschernobyl

Radio
Ö1Ö2Ö3 NR
30 Jahre nach dem Supergau im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl wird heute ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung des Reaktors gesetzt. Dieser erhält eine neue Schutzhülle, das größte bewegliche Bauwerk, das bisher Menschenhand konstruiert hat. Aus der Ukraine berichtet Christian Wehrschütz:



Neue Schutzhülle für Tschernobyl nimmt Arbeit auf

Radio
FJ8
In der Nach vom 25. Auf den 26. April 1986 führten Unfähigkeit und Schlamperei der sowjetischen Bedienungsmannschaften zum Supergau im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Die ausgetretene Strahlung war in ganz Europa meßbar, große Landstriche um das Kraftwerk wurden unbewohnbar, viele selbstlose Retter bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben. Im selben Jahr baute die Sowjetunion einen Schutzmantel aus Beton um das Kraftwerk, der heute, mehr als 30 Jahre später, durch eine neue Schutzhülle ersetzt wird. Diese Konstruktion wiegt mehr als 36.000 Tonnen und ist das größte bewegliche Bauwerk der Welt. Auf dem Weg nach Tschernobyl ist derzeit unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz, der den folgenden Beitrag über die neue Schutzhülle gestaltet hat:

Dauerkrieg statt Friedensperspektive in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB2
In der Ukraine kam es am ersten September, am Tag des Schulbeginns, zu einem neuerlichen Versuch, einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. Im Jahr davor hatte diese dieser Vorschlag der OSZE dazu geführt, dass die Waffen wirklich einige Wochen fast völlig schwiegen. Heuer scheiterte der Versuch, eine Feuerpause kam überhaupt nicht zustande. Gut zweieinhalb Jahre herrscht Krieg bereits in der Ostukraine. Durch die Feuergefechte über die Frontlinie hinweg sterben zwar nun weit weniger Soldaten und Zivilisten, trotzdem bleibt der Konflikt der gefährlichste Brandherd in Europa. Die Vermittlungen der OSZE in Minsk brachten bisher kaum Resultate und

Mariupol zwischen Frontstadt und Modernisierung

Fernsehen
ZiB24
Mariupol ist eine ukrainische Hafen- und Industriestadt mit vielen Beinamen – Vorposten im Donez-Becken, Frontstadt gegen die prorussischen Separatisten, „Stadt der Solidarität“. All diese Attribute haben mit dem Krieg in der Ostukraine zu tun; im Jahre 2014 war Mariupol einige Monate in der Hand prorussischer Separatisten, deren Herrschaft aber im Frühsommer durch ukrainische Truppen beendet wurde. Mehrmals selbst Ziel von Artillerie-Angriffen, nun liegt die Frontlinie aber 20 Kilometer östlich der Stadt. Andererseits war und ist Mariupol auch Zufluchtsort

Mariupol zwischen Frontstadt und Modernisierung

Fernsehen
ZiB24
Mariupol ist eine ukrainische Hafen- und Industriestadt mit vielen Beinamen – Vorposten im Donez-Becken, Frontstadt gegen die prorussischen Separatisten, „Stadt der Solidarität“. All diese Attribute haben mit dem Krieg in der Ostukraine zu tun; im Jahre 2014 war Mariupol einige Monate in der Hand prorussischer Separatisten, deren Herrschaft aber im Frühsommer durch ukrainische Truppen beendet wurde. Mehrmals selbst Ziel von Artillerie-Angriffen, nun liegt die Frontlinie aber 20 Kilometer östlich der Stadt. Andererseits war und ist Mariupol auch Zufluchtsort für Binnenflüchtlinge. Mehr als 100.000 sind registriert, tatsächlich sollen etwa 50.000 in der Hafenstadt leben, die

Bericht 911 bis 920 von 1344

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