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Berichte Ukraine

Bericht 1001 bis 1010 von 1335

Ukraine und ihr Schutz der Grenze zu Russland

Fernsehen
ZiB2
Von den russisch-ukrainischen Brüdervölkern zum Panzergraben und Metallzaun an der gemeinsamen Grenze – so sehr hat sich das Verhältnis zwischen Kiew und Moskau durch die Annexion der Krim und den Krieg in der Ostukraine verschlechtert, dass die Ukraine nun tatsächlich damit begonnen hat, die gemeinsame Landgrenze zu befestigen. Sie ist 2000 Kilometer lang, doch ein Fünftel der Grenze ist wegen des Krieges derzeit nicht unter ukrainischer Kontrolle. Doch dort, wo die Kontrolle besteht, entsteht eine neue Art „Eiserner Vorhang“, den unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz jüngst in Augenschein genommen hat:

Ukraine streicht Österreich von der Liste der Steuersünder

Fernsehen
ZiB1
Mitte Mai stellte die Ukraine Österreich auf eine Liste mit Andorra, Barbados und der Isle of Man, die für Kiew als Art Steueroasen gelten. Verbunden waren damit steuerliche Nachteile für österreichische Investoren. Nun lieferte das Finanzministerium in Wien neue Daten nach und Kiew strich Österreich Mitte der Woche von der Liste, wie Finanzministerin Natalja Jaresko im Exklusivinterview für den ORF bestätigt hat.

Betten aus Wien für Militärspital in Dnipropetrowsk

Fernsehen
Wien Heute
Wie andere Länder der EU hilft auch Österreich der Ukraine bei der Behandlung von Kriegsopfern. Dazu zählt die Pflege von Zivilisten, die im Krieg verwundet wurden, in der Ukraine aber keine gute Behandlung erfahren können, weil die Ausstattung in den Krankenhäusern schlecht ist. Die Stadt Wien hat nun dem Militärkrankenhaus in der ostukrainischen Stadt Dnipropetrowsk 100 Spitalsbetten überlassen, die bei uns nicht mehr gebraucht wurden. Der Kreis Dnipropetrowsk grenzt unmittelbar an den Kreis Donezk, in dem die Kämpfe mit prorussischen Freischärlern noch immer andauern. Der Krieg insgesamt hat nach ukrainischen Angaben mindestens 1700 Soldaten und mehr als 7.000 Zivilisten bisher das Leben gekostet. Daher ist der medizinische Bedarf weiter hoch. Mit in Dnipropetrowsk bei der Übergabe dabei, war unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Betten aus Wien für Militärspital in Dnipropetrowsk

Radio
Radio Wien
Wie andere Länder der EU hilft auch Österreich der Ukraine bei der Behandlung von Kriegsopfern. Dazu zählt die Pflege von Zivilisten, die im Krieg verwundet wurden, in der Ukraine aber keine gute Behandlung erfahren können, weil die Ausstattung in den Krankenhäusern schlecht ist. Die Stadt Wien hat nun dem Militärkrankenhaus in der ostukrainischen Stadt Dnipropetrowsk 100 Spitalsbetten überlassen, die bei uns nicht mehr gebraucht wurden. Der Kreis Dnipropetrowsk grenzt unmittelbar an den Kreis Donezk, in dem die Kämpfe mit prorussischen Freischärlern noch immer andauern. Der Krieg insgesamt hat nach ukrainischen Angaben mindestens 1700 Soldaten und mehr als 7.000 Zivilisten bisher das Leben gekostet. Daher ist der medizinische Bedarf weiter hoch. Mit in Dnipropetrowsk bei der Übergabe dabei, war unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz, hier sein Bericht:

Die Probleme der Umsetzung von Minsk und die Lage in Donezk

Fernsehen
ZiB2
In der weißrussischen Hauptstadt Minsk ist gestern neuerlich über eine Friedenslösung für die Ostukraine verhandelt worden. Bedeutsame Fortschritte gab es nicht. Vor mehr als vier Monaten wurde eine Feuerpause mit Friedensplan in Minsk und Vermittlung Deutschlands und Frankreichs vereinbart, doch vom Frieden ist die Ostukraine meilenweit entfernt. Im Gegenteil; in den vergangen zwei Wochen wurden die Gefechte wieder heftiger, während die humanitäre Lage der Bevölkerung im Kriegsgebiet zunehmend schlechter wird

Die Friedensgespräche von Minsk und ihre Stolpersteine

Radio
Mittagsjournal
In der weißrussischen Hauptstadt Minsk wird um die Mittagszeit neuerlich über eine Friedenslösung für die Ostukraine verhandelt. Vor mehr als vier Monaten wurde eine Feuerpause mit Friedensplan in Minsk und Vermittlung Deutschlands und Frankreichs vereinbart, doch vom Frieden ist die Ostukraine meilenweit entfernt. Im Gegenteil; in den vergangen zwei Wochen wurden die Gefechte wieder heftiger, während die humanitäre Lage der Bevölkerung im Kriegsgebiet zunehmend schlechter wird. In Kiew und Donezk hat unser Ukraine-Korrespondent mit Vertretern der Konfliktparteien gesprochen und den folgenden Bericht über die Probleme bei der Umsetzung von Minsk gestaltet:

Trügerische Ruhe in Donezk

Fernsehen
ZiB1
Im Krieg in der Ostukraine sind gestern nach ukrainischen Angaben sechs Soldaten getötet worden. Intensiv waren wiederum die Artillerieduelle um den Flughafen von Donezk. Die prorussischen Rebellen beschuldigen Kiew ebenfalls die Waffenruhe immer öfter zu brechen. Ruhig war es dagegen gestern in der Stadt selbst; die Bewohner leiden aber wieder stärker unter den Folgen des Krieges:

amic statt Lukoil

Radio
Ö1Ö2Ö3 NR
In der krisengeschüttelten Ukraine sind ausländische Investoren derzeit rar. Einer der wenigen ist die österreichische Firma amic, die das Tankstellennetz der russischen Lukoil übernommen hat. Die Einführung der neuen Marke ist in vollem Gange, berichtet aus Kiew Christian Wehrschütz:

amic statt Lukoil in der Ukraine

Radio
FJ7
Die Ukraine ist derzeit kein Land, dass bei ausländischen Investoren hoch im Kurs steht; Krieg, Krise und Korruption führen dazu, dass Investoren das Land meiden, und Banken derzeit auch praktisch nicht bereit sind, Kredite zu vergeben. Ein neuer Investor stammt allerdings aus Österreich; so hat die Firma „amic“ mit Sitz in Wien nun damit begonnen, die Tankstellenkette des russischen Lukoil-Konzerns umzugestalten. Lukoil litt massiv unter dem katastrophalen Image, dass Russland in der Ukraine hat und überließ der „amic im Vorjahr seine Tankstellenkette; die ukrainische Wettbewerbsbehörde billigte Ende April die Übernahme, und nun ist das sogenannte „Rebranding“ der Tankstellen in der Ukraine voll im Gange, um Kunden zurückzugewinnen. Mit an Bord der „amic“ ist als Vorsitzender des Aufsichtsrates Wolfgang Ruttensdorfer, ehemals Staatssekretär und Generaldirektor der OMV. Aus Kiew berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

amic beginnt Umbenennung der Lukoiltankstellen in Ukraine

Fernsehen
ZiB2
Die Ukraine ist derzeit kein Land, dass bei ausländischen Investoren hoch im Kurs steht; Krieg, Krise und Korruption führen dazu, dass Investoren das Land meiden, und Banken derzeit auch praktisch nicht bereit sind, Kredite zu vergeben. Ein neuer Investor stammt allerdings aus Österreich; so hat die Firma „amic“ mit Sitz in Wien nun damit begonnen, die Tankstellenkette des russischen Lukoil-Konzerns umzugestalten. Lukoil litt massiv unter dem katastrophalen Image, dass Russland in der Ukraine hat und überließ der „amic im Vorjahr seine Tankstellenkette; die ukrainische Wettbewerbsbehörde billigte Ende April die Übernahme, und nun ist das sogenannte „Rebranding“ der Tankstellen in der Ukraine voll im Gange, um Kunden zurückzugewinnen. Mit an Bord der „amic“ ist als Vorsitzender des Aufsichtsrates Wolfgang Ruttensdorfer, ehemals Staatssekretär und Generaldirektor der OMV

Bericht 1001 bis 1010 von 1335

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