20260814 MiJ Lage der Landwirtschaft in der Ukraine Wehrsch Mod
Die drei Häfen im Großraum Odessa sind nicht das erste Mal seit Beginn des großen Krieges im Februar 2022 durch russische Angriffe blockiert; trotzdem ist die Lage im August 2026 nun deutlich schwieriger für Exporteure als vor vier Jahren; warum dem so ist erläutert mir in Kiew Alex Lissitsa, der in der Ukraine etwa 100.000 Hektar bewirtschaftet und in Berlin studiert hat:
1'23'9 - Unterschied zu Odessa vor vier Jahren - 2'06'5
"Der Unterschied liegt ... aufmachen für das ukrainische Getreide."
Zu ist die Westgrenze, weil in Polen nicht nur bei Bauern eine starke anti-ukrainische Stimmung herrscht, sondern die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew insgesamt historisch belastet und schlecht sind. Ein weiterer Faktor, der die ukrainischen Agrarexporte belastet, ist die enorme Trockenheit in weiten Teilen Europas, obwohl die Ukraine selbst davon nicht direkt betroffen ist, betont Alex Lissitsa:
2'14'4 - Donau und Trockenheit - 2'41'9
"Donau ist momentan ... mit Drohnen zerstört haben."
Zu all diesen Problemen kommt noch die Preisschere hinzu; viele Betriebsmittel sind teuer, während durch den Überschuss im Inland, die Preise für Getreide niedrig sind. Die Folgen schildert Alex Lissitsa so:
6'41'7 - Preise und Heizung - 8'01'3
"Düngemittel werden - superschwierig alles."
Häfen Odessa - zwei, drei Wochen, dann äußerst schwierig,
2021 - Superjahr, viel Geld durch Rekorderträge
Killzonen 70 bis 100 Kilometer - am Beispiel Sumy, Zerstörungen, Silobags,
10-15 Millionen Tonnen, ohne Export sinnlos, Düngemittel Kosten,
Alles viel teurer, aber zu wenig Geld, Binnenmarkt zu klein,
Heizen - Pellets oder Getreide - 200 Euro statt 100
8'50'2 - Globale Preise und Novorossisk - 10'16'0
"Das Problem ist halt, dass ... ausgeübt werden kann."