20260709 ZiB1 Fire Point als ukrainisches Atout m Drohnenkrieg Wehrsch Mod
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Kiew
Insert1: Denis Schtylerman, Chefkonstrukteur von „Fire Point“
Insert2: Denis Schtylerman, Chefkonstrukteur von „Fire Point“
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Die größte russische Raffinerie in der Stadt Omsk ist mehr als 2400 Kilometer von der Ukraine entfernt. Trotzdem beschädigten sie jüngst ukrainische Drohnen vom Typ FP-1 so schwer, dass die Raffinerie ihren Betrieb einstellen musste. Ein derartiges Modell zeigt mir in Kiew Denis Schtylerman, der Chefkonstrukteur von „Fire Point“. 200 Kilometer pro Stunde fliegt die FP-1, 60 Kilo kann sie tragen. Doch wie sollen die Probleme der ukrainischen Abwehr gegen ballistische Raketen gemeistert werden?
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„Das Hauptproblem ist derzeit das Fehlen ballistischer Raketen und selbst die existierenden sind sehr teuer. Wir schlagen ganz Europa vor, ein ballistisches Schild zu schaffen, bei dem die Abfangkosten für Raketen auf bis zu eine Million Dollar gesenkt werden. Russische Raketen vom Typ Iskander oder Kinzhal kosten etwa 700.000 Dollar pro Stück; zu ihrer Zerstörung braucht man meistens zwei Patriot-Raketen, die jeweils sechs Millionen Dollar kosten.“
Doch noch ist es nicht so weit; daher wie wappnet sich Fire Point gegen Angriffe?
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„Wir haben keinen Standort, der nur einmal existiert. Zum Beispiel haben wir ein zweites, identisches Büro für Forschung und Entwicklung, das bereitsteht, mit Büros, Computern und allem Zubehör. Wir haben sogar vier oder fünf Reservestandorte für die wichtigsten Standorte.“
7000 Mitarbeiter zählt „Fire Point“; trotzdem leidet die Ukraine massiv unter russischen Angriffen – trotz aller technischen Errungenschaften, die es gibt.