20250525 ZiB1 Der Drohnenkrieg und das Potential der Ukraine Wehrsch Mod
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Ostukraine
Insert1: Major Oleksandr, Kommandant eines Drohnen-Bataillons
Insert2: Svitlana (21), Leiterin der Entwicklungsabteilung eines Drohnen-Herstellers in Odessa
Insert3: Max, Leiter der Produktionsabteilung bei Brave1
Gesamtlänge: 1‘47
Drohnen sind auch bei Truppenbesuchen ein willkommenes Geschenk an die Soldaten. In diesem Fall überbrachte der Militärkaplan einer kleinen ukrainischen Kirche 66 Stück an die Truppe. Ihr Kommandant erläutert die verheerende Wirkung am Gefechtsfeld:
1:50
„Jetzt sind es mindestens 50 Prozent der Wirkung gegen die feindlichen Kräfte. Das betrifft sowohl Technik als auch lebende Kräfte. Außerdem kann das unbemannte System sehr präzise die rückwärtigen Teile treffen, ohne die es keine Bewegung geben wird.“
Mehr als 500 Hersteller von Drohnen aller Art gib es bereits in der Ukraine. Zu ihnen zählt diese Firma in Odessa; dezentral organisiert beschäftigt sie 200 Mitarbeiter und erzeugt pro Monat 50.000 Drohnen:
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„Das ist der Interceptor. Sein Name ist Sturm. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 400 km/h. Wir haben alles genau berechnet, die gesamte Aerodynamik. Sogar die Rotorblätter sind nicht einfach gekaufte Blätter, sondern von uns berechnete und hergestellte Blätter.“
Zu den Motoren der technischen Entwicklung, der Förderung dieses Sektors und der internationalen Zusammenarbeit zählt die Organisation „Brave one“ in Kiew:
18:13 (Max)
„Im Portfolio von Brave One befinden sich mehr als 1.500 Teams und Unternehmen. Wir haben mehr als 3.500 verschiedene Produkte in unserem Portfolio. Das sind Drohnen zur Luft, am Boden, zu Wasser und unter Wasser.“
Die gesamte Technologie um Drohnen, von der Hard- bis hin zur Software wird in der Ukraine auch nach dem Krieg zu einem wirtschaftlichen Schlüsselzweig zählen.