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Ukrainische Landwirtschaft

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Berichte Ukraine

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Ukraine

Insert1: Alex Lissitsa, Agrarproduzent in der Ukraine

Insert2: Alex Lissitsa, Agrarproduzent in der Ukraine

Gesamtlänge: 1’35

Sechs Millionen Tonnen Getreide exportierte die Ukraine pro Monat solange der Getreidekorridor über Odessa offen war. Die Hälfte entfiel auf die Häfen von Odessa, weitere zwei Millionen auf die Donau und eine Million auf den Landweg. Doch nun ist auch die Infrastruktur durch russische Angriffe bei den Häfen Reni und Ismail praktisch zerstört, und das wirkt sich auf die Exporte aus:

7‘56‘9 - Donau und alternative Transporte und Preis - 8'33'7
„Das Getreide wird transportiert mit dem Zug und dem LkW, wird direkt abtransportiert auf das Boot. Die Boote sind klein, was die Logistik deutlich verteuert. Wenn wir vor einem Jahr knapp 30 Euro bezahlt haben für die Transporte von Reni bis nach Konstanza, so zahlen wir jetzt 70; also das hat sich praktisch verdoppelt."

100.000 Hektar Ackerland bewirtschaftet Alex Lissitsa, der in Berlin studiert hat. Zu seinen Problemen zählen Arbeitskräftemangel durch Kriegsdienst, höhere Kosten für Dünger und Logistik. Vermehrt angebaut werden daher Sonnenblumen, Raps und Soja, die weniger kosten …

15'18‘7 - und nächstes Jahr - 15'32'4
"Für das nächste Jahr sind die Prognosen noch düsterer für Weizen; wir erwarten, dass die Ukraine im nächsten Jahr so gut wie gar keinen Weizen für den Weltmarkt bringt, weil die Landwirte jetzt zwei Jahre in Folge Verluste machen, und es macht keinen Sinn, Weizen anzubauen. "

Was eine derartige Entwicklung für die Versorgung von Staaten der Dritten Welt und für die Weltmarktpreise bedeutet, bleibt abzuwarten.

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