Lage im Krieg in der Ukraine

Ukraine / Fernsehen / Aktuell nach Eins / 2022-08-04 13:00

Einleitung

Während in Österreich und vielen Staaten der EU wegen des Krieges in der Ukraine alles teurer wird, wird der Krieg selbst immer mehr zu einem Abnützungskrieg mit seit Wochen bisher nur geringen Geländegewinnen der russischen Angreifer. Immer wahrscheinlicher wird, dass die Kämpfe auch noch im nächsten Jahre weitergehen werden, denn während auf den Schlachtfeldern bisher keine Entscheidung in Sicht ist, fehlt auch die Bereitschaft der Kriegsparteien, eine friedliche Lösung des Krieges zu erreichen.

Detail

Während in Österreich und vielen Staaten der EU wegen des Krieges in der Ukraine alles teurer wird, wird der Krieg selbst immer mehr zu einem Abnützungskrieg mit seit Wochen bisher nur geringen Geländegewinnen der russischen Angreifer. Immer wahrscheinlicher wird, dass die Kämpfe auch noch im nächsten Jahre weitergehen werden, denn während auf den Schlachtfeldern bisher keine Entscheidung in Sicht ist, fehlt auch die Bereitschaft der Kriegsparteien, eine friedliche Lösung des Krieges zu erreichen.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz

Kamera: Nenad Dilparic, Schnitt: Mica Vasiljevic

Insert1: Sergej, Fliegender Händler im Ort Galizinovska

Gesamtlänge: 1’56

Je näher man der Front in der Ostukraine kommt, desto mehr militärisches Gerät ist zu sehen; dazu zählen Hubschrauber, aber auch ukrainische Panzer, die offenbar aus sowjetischer Zeit stammen aber modernisiert wurden; sie könnten auf dem Weg in den Raum von Donezk sein, wo weiter heftig gekämpft wird.

Wie der wiederholt zu vernehmende Geschützdonner zeigt, liegt auch der Ort Galizinovska nicht weit von der Front entfernt. Das Kulturhaus trägt den Namen von Karl Marx, dem geistigen Vater des Kommunismus. Bessere Zeiten hatte das Haus schon lange vor dem Krieg gesehen. Doch Marx ist Geschichte, während Sergej lebt; der Händler kommt ein Mal pro Woche in den Ort, um seine Lebensmittel den wenigen Einwohnern zu verkaufen, die trotz Frontnähe geblieben sind:

Sergej 0'52 - Wie oft hier und warum - 1'13'5

"Das große Geschäft arbeitet nicht, weil die Leute den Ort verlassen haben; daher hat man mich gebeten, ob ich nicht hier Waren verkaufen kann. An sich arbeite ich an einem anderen Ort."

Zwei Kilo Keks kosten übrigens kann drei Euro. Ich kaufe immer etwas, um mit dem Händler ins Gespräch zu kommen und für Kinder gerüstet zu sein. Die Waren kauft Sergej in er Stadt Dnipro. Auf dem Weg dorthin sehen wir eine deutsche Panzerhaubitze, die jedoch weg von der Front fährt. Bei Dauerfeuer soll diese Waffe massive Probleme haben, angeblich soll sie nur für 100 Schuss pro Tag taugen; doch das ist nicht das einzige Problem, das Ukrainer mit westlichen Waffen haben. Doch auch die Russen kochen nur mit Wasser; wer in diesem Abnützungskrieg den längeren Atem und die besseren Karten hat, werden die kommenden Monate zeigen.

Sajdik 1'30'6 - Lehren aus Minsk Mediator - 1'57'7

"Wenn Verhandlungen ... Mediators sein."

Sajdik 17'55'7 Keine Verhandlungen 18'13'8 (18)

Soweit ich informiert bin ... Boden zu sein."