Gemischtes Corona Bild in Serbien

Serbien / Fernsehen / ZiB1 / 2021-02-20 19:30

Einleitung

Serbien bietet im Kampf gegen das Corona-Virus ein gemischtes Bild. So verzeichnete das Balkan-Land in dieser Woche täglich Neuinfektionen von mehr als 2.500 Personen bei mehr als 13.000 Tests. Seit Beginn der Pandemie starben an und mit dem Virus mehr als 4300 Personen; doch in Serbien gibt es keinen Lock down und mehr als eine Millionen Bürger wurden bereits geimpft.

Detail

Serbien bietet im Kampf gegen das Corona-Virus ein gemischtes Bild. So verzeichnete das Balkan-Land in dieser Woche täglich Neuinfektionen von mehr als 2.500 Personen bei mehr als 13.000 Tests. Seit Beginn der Pandemie starben an und mit dem Virus mehr als 4300 Personen; doch in Serbien gibt es keinen Lock down und mehr als eine Millionen Bürger wurden bereits geimpft.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Serbien

Insert1: Goran Vesic, Vizebürgermeister von Belgrad und Mitglied des Krisenstabes

Gesamtlänge: 1’30

Das vergangene verlängerte Wochenende nutzen viele Serben zum Schifahren; Abstandregeln wurden vielfach mißachtet, Verstöße dagegen gab es vereinzelt auch in Belgrad. Daher steigen die Corona-Zahlen wieder deutlich an. Andererseits liegt Serbien bei den Impfungen gemessen an seiner Einwohnerzahl von sieben Millionen weiter im internationalen Spitzenfeld:

"Die Zahlen sind auch in Israel nach der Impfung gestiegen, weil sich diese Leute entspannt haben und dachten, jetzt ist alles vorüber. Daher drucken wir nun als Stadt Belgrad Broschüren, die jeder bei der zweiten Impfung bekommt; wir warnen die Leute, dass sie weiter Masken tragen und sich noch eine gewisse Zeit schützen müssen."

Mehr als eine Million Bürger wurden bisher geimpft; 350.000 von ihnen bekamen bereits die zweite Dosis. Geimpft wurden und werden Mitarbeiter kommunaler Betriebe wie der Müllabfuhr, Kassiererinnen in Supermärkten und Taxi-Fahrer. Die Basis bildet weiter das Serum aus China, doch auch Pfizer und der russische Impfstoff SputnikV werden verabreicht. In Serbien gab es in den vergangenen Monaten keinen Lock down; das soll weiter so bleiben, um die Wirtschaft nicht zu sehr zu schädigen. Allein im Dienstleistungssektor sind in Belgrad etwa 40.000 Personen beschäftigt. Sperrstunde für die Restaurants ist 20 Uhr, Lebensmittelgeschäfte dürfen bis 21 Uhr offenhalten.