Kundgebung der Opposition in Belgrad

Serbien / Fernsehen / ZiB1 / 2019-04-13 19:30

Einleitung

In Belgrad hat heute die Opposition ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. An der Kundgebung gegen Staatspräsident Alexander Vucic und seine Regierung nahmen mehrere Tausend Menschen teil. Die Opposition wirft Vucic vor, die Medienfreiheit einzuschränken und eine autoritäre Herrschaft zu errichten. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“, die aus mehreren Parteien und Gruppen besteht.

Detail

In Belgrad hat heute die Opposition ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. An der Kundgebung gegen Staatspräsident Alexander Vucic und seine Regierung nahmen mehrere Tausend Menschen teil. Die Opposition wirft Vucic vor, die Medienfreiheit einzuschränken und eine autoritäre Herrschaft zu errichten. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“, die aus mehreren Parteien und Gruppen besteht.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Belgrad

Aufsager: Christian Wehrschütz aus Belgrad

Gesamtlänge: 1’20

Aus allen Teilen Serbiens rief die Opposition ihre Anhänger nach Belgrad zusammen. Die Opposition wirft der Staatsführung vor, Busunternehmer eingeschüchtert zu haben, damit nicht noch mehr Anhänger nach Belgrad kommen konnten. Diese Behauptung wies das serbische Innenministerium zurück. Bereits vier Monate demonstriert die Opposition in Serbien. Gefordert werden der Rücktritt von Staatspräsident und Regierung sowie Neuwahlen. Die Opposition wirft der Regierung auch vor, nichts gegen die Auswanderung zu tun, denn viele Serben gehen als Arbeitsmigranten ins Ausland. In Serbien liegt der Durchschnittslohn bei 460 Euro; er steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt, und Staatspräsident Alexander Vucic ist es gelungen, große ausländische Firmen ins Land zu holen. Vucic vermag ebenfalls seine Anhänger zu mobilisieren, die Kundgebungen werden somit andauern.