Berichte Serbien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Nach Massenkundgebung in Belgrad
Radio

In Belgrad haben gestern Tausende Menschen gegen Präsident Alexander Vucic demonstriert. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“. Die Proteste verliefen friedlich. Aus Belgrad berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2019-04-14
Nachlese Kundgebung Opposition Belgrad
Radio

In Serbien hat gestern die Opposition ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Von Nachmittag bis in die Abendstunden demonstrierten Tausende Menschen gegen Staatspräsident Alexander Vucic und seine Regierung. Am Nachmittag traten Künstler und Intellektuelle auf, der Abend gehörte dann den politischen Vertretern der Opposition. Die Polizei sprach von 7500 Demonstranten, die Opposition von etwa 30.000 Teilnehmern. Die Kundgebung verlief friedlich. Aus Belgrad berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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SoJ 2019-04-14
Kundgebung der Opposition in Belgrad
Radio

In Belgrad demonstrieren derzeit Tausende Menschen gegen Präsident Alexander Vucic. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“. Aus Belgrad berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2019-04-13
Kundgebung der Opposition in Belgrad
Fernsehen

In Belgrad hat heute die Opposition ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. An der Kundgebung gegen Staatspräsident Alexander Vucic und seine Regierung nahmen mehrere Tausend Menschen teil. Die Opposition wirft Vucic vor, die Medienfreiheit einzuschränken und eine autoritäre Herrschaft zu errichten. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“, die aus mehreren Parteien und Gruppen besteht.

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ZiB1 2019-04-13
Nach Kundgebung Opposition Belgrad
Radio

In Belgrad haben heute Tausende Menschen gegen Präsident Alexander Vucic demonstriert. Organisiert hat die Kundgebung die Oppositionsbewegung „Bündnis für Serbien“. Die Proteste verliefen friedlich. Aus Belgrad berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2019-04-13
Interview mit Alexander Vucic
Zeitung

CW: Nach den gewaltsamen Ausschreitungen oppositioneller Demonstranten vor zehn Tagen hat sich nun der Vorstand ihrer Fortschrittspartei einstimmig für Neuwahlen ausgesprochen. Mögliche Termine sind Juni oder der Frühling kommenden Jahres. Sie haben sich der Stimme enthalten. Warum?

AV: Es gibt zwei Gründe, warum ich mich der Stimme enthalten habe. Erstens will nicht die Tür für einen möglichen Dialog mit den Albanern im Kosovo schließen, sollten die Albaner die Strafzölle von 100 Prozent aufheben, die sie auf Waren verhängt haben, die in den Kosovo geliefert werden. Ich denke, dass das Gespräch und der Versuch einer Lösung des Kosovo-Problems von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Serbiens sind.

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Kleine Zeitung 2019-03-27
Vucic kritisiert Opposition und droht mit Neuwahlen
Radio

In Serbien droht die Regierung der Opposition mit Neuwahlen; Anlass dafür sind die Ausschreitungen bei Demonstrationen vor zehn Tagen im Zentrum von Belgrad. Damals drangen Demonstranten in die Redaktion des serbischen Staatsfernsehens ein und blockierten den Amtssitz von Präsident Alexander Vucic. Er ist nach wie vor der populärste Politiker in Serbien und hätte Neuwahlen wohl nicht zu fürchten. Gestern tagte seine Partei SNS; ihre Parteileitung war einstimmig für Neuwahlen, Vucic selbst enthielt sich der Stimme. Er will sich noch die Tür zu weiteren Verhandlungen mit dem Kosovo offen halten. Die Opposition wirft Vucic vor, die Medienfreiheit massiv einzuschränken und droht mit einem Boykott der Wahl. In einem Exklusiv-Interview für den ORF weist Vucic diese Vorwürfe zurück und kritisiert seinerseits die Opposition; aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:

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FJ7 2019-03-27
Vucic kritisiert Opposition und EU
Fernsehen

In Serbien droht die Regierung der Opposition mit Neuwahlen; Anlass dafür sind die Ausschreitungen bei Demonstrationen vor zehn Tagen im Zentrum von Belgrad. Damals drangen Demonstranten in die Redaktion des serbischen Staatsfernsehens ein und blockierten den Amtssitz von Präsident Alexander Vucic. Er ist nach wie vor der populärste Politiker in Serbien und hätte Neuwahlen wohl nicht zu fürchten. Gestern tagte seine Partei SNS; ihre Parteileitung war einstimmig für Neuwahlen, Vucic selbst enthielt sich der Stimme. Er will sich noch die Tür zu weiteren Verhandlungen mit dem Kosovo offen halten und auch mögliche große ausländische Investitionen in Serbien nicht gefährden. Die Oppisition wirft Vucic vor, die Medienfreiheit massiv einzuschränken und droht mit einem Boykott der Wahl, die bereits im Juni stattfinden könnten. In einem Exklusiv-Interview für den ORF weist Vucic diese Vorwürfe zurück und kritisiert die Opposition aber auch die fehlende klare EU-Beitrittsperspektive:

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ZiB2 2019-03-26
Serbische Opposition klagt über mangelnde Hilfe aus EU
Fernsehen

In Serbien hat sich die Lage nach den Ausschreitungen vom Wochenende wieder etwas beruhigt. Nach monatelangen friedlichen Demonstrationen drang am Samstag eine kleine Gruppe in das serbische Staatsfernsehen ein; am Sonntag blockierten Demonstranten den Amtssitz von Staatspräsident Alexander Vucic. Die Opposition wirft Vucic vor, die Medien völlig zu kontrollieren und demokratische Freiheiten einzuschränken. Vucic weist die Vorwürfe zurück; doch auch unabhängige Nicht-Regierungsorganisationen sehen klare Rückschritte bei der Medienfreiheit in Serbien:

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ZiB2 2019-03-19
Die serbische Opposition und ihre Schwäche
Fernsehen

In Serbien demonstrieren seit Wochen Tausende Gegner der Regierung in Belgrad, Novi Sad und anderen Städten gegen Staatspräsident Alexander Vucic. Die Demonstranten werfen Vucic vor, Serbien autoritär zu regieren, die Gewaltenteilung zu missachten und die Medienfreiheit einzuschränken. Obwohl sich die Proteste ausweiten, hat die Opposition derzeit kaum Chancen, die Stellung von Alexander Vucic ernsthaft zu gefährden:

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ZiB1 2019-01-19
Die serbische Opposition und ihre Schwäche
Radio

In Serbien demonstrieren seit Wochen Tausende Gegner der Regierung in Belgrad, Novi Sad und anderen Städten gegen Staatspräsident Alexander Vucic. Die Demonstranten werfen Vucic vor, Serbien autoritär zu regieren, die Gewaltenteilung zu missachten und die Medienfreiheit einzuschränken. Obwohl sich die Proteste ausweiten, hat die Opposition derzeit kaum Chancen, die Stellung von Alexander Vucic ernsthaft zu gefährden; warum das so ist, berichtet aus Belgrad unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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FJ7 2019-01-19
Nachlese zum Besuch von Putin in Belgrad
Radio Es war ein gigantisches Spektakel, das der serbische Präsident Alexander Vucic gestern für den russischen Präsidenten Vladimir Putin in Belgrad inszeniert hat. Aus allen Teilen Serbiens wurden Zehntausende Anhänger von Vucic nach Belgrad zur Kathedrale des Heiligen Sava gebracht, um Putin zu würdigen, der sich nur mit zwei kurzen Sätzen bedankte. Doch die Heerschau diente auch dazu, dem Land zu zeigen, dass Vucic mehr Serben mobilisieren kann, als die gespaltene Opposition, die in den vergangenen Wochen ebenfalls Tausende Anhänger gegen Vucic auf die Straßen brachte. Vladimir Putin spielte überall mit und nutzte seinen Besuch, um sich... FJ7 2019-01-18
Vladimir Putin Serbien mit den höchsten Ehren empfangen
Radio

Der russischen Präsident Vladimir Putin ist heute in Belgrad. Bei den Gesprächen mit Präsident Alexander Vucic und der serbischen Regierung unterzeichnete beide Länder mehr als 20 Verträge und Absichtserklärungen über eine verstärkte Zusammenarbeit. Sie betreffen den Ausbau der Gasversorgung, die Digitalisierung Serbiens sowie die militärische und wissenschaftliche Zusammenarbeit. Natürlich war auch der Kosovo ein wichtiges Thema. Die Unabhängigkeit der ehemaligen Provinz erkennt Serbien weiter nicht an; dabei wird Belgrad von Moskau massiv unterstützt. Die Verhandlungen zwischen der serbischen und der kosovo-albanischen Führung treten seit mehr als einem Jahr auf der Stelle. Über den Putin-Besuch berichtet aus Belgrad unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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J18 2019-01-17
Serbische Heerschau für Vladimir Putin in Belgrad
Fernsehen

Vladimir Putin hat heute einen triumphalen Empfang in Belgrad erlebt. Der serbische Präsident Alexander nutzte den Besuch des populärsten ausländischen Politikers in Serbien auch zu einer Macht- und Massendemonstration. Vladimir Putin wiederum konnte neuerlich die Rolle Russlands als Schutzmacht der Serben unterstreichen, um seinen Einfluss am Balkan zu stärken.

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ZiB1 2019-01-17
Die Russen in Serbien und ihr Einfluss
Fernsehen In Serbien wachsen seit einigen Jahren nicht nur spürbar die Sympathien für Russland. Seinem Präsidenten Vladimir Putin bereitete heute die serbische Führung in Belgrad einen ganz besonders herzlichen Empfang. Auch die Einwanderung der Russen nach Serbien hat deutlich zugenommen. Ihre Zahl wird auf etwa 10.000 geschätzt; genaue Angaben fehlen, weil Russen für Serbien kein Visum brauchen... ZiB24 2019-01-17
Fehlt Geschäftsgrundlage für die Normalisierung Kosovo Serbien?
Radio Von der Normalisierung der Beziehungen zum Handelskrieg – das ist der enttäuschende Weg, den Serbien und der Kosovo in den vergangenen fünf Jahren zurückgelegt haben. Als Belgrad und Pristina im April 2013 in Brüssel eine Vereinbarung über die Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichneten, herrschte Optimismus in Brüssel und am Balkan, der zunächst auch durch viele bilaterale Vereinbarungen bestätigt wurde. Doch seit mehr zwei Jahren herrscht nun bereits Stillstand bei den Gesprächen zwischen den Serben und den Kosovo-Albanern. Erschwert wird... MiJ 2018-12-12
Von der Normalisierung zum Handelskrieg zwischen Belgrad und Pristina
Radio Von der Normalisierung der Beziehungen zum Handelskrieg – das ist der enttäuschende Weg, den Serbien und der Kosovo in den vergangenen fünf Jahren zurückgelegt haben. Als Belgrad und Pristina im April 2013 in Brüssel eine Vereinbarung über die Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichneten, herrschte Optimismus in Brüssel und am Balkan, der zunächst auch durch viele bilaterale Vereinbarungen bestätigt wurde. Doch seit mehr zwei Jahren herrscht nun bereits Stillstand bei den Gesprächen zwischen den Serben und den Kosovo-Albanern. Während Pristina die Bildung des Verbands... MiJ 2018-12-06
China übernimmt den Balkan
Zeitung

Vorspann:

China übernimmt den Balkan – diesen Eindruck erweckt die immer massivere Präsenz chinesischer Firmen und Investoren im gesamten ehemaligen Jugoslawien aber auch in Mittel- und Südosteuropa. Denn China investiert über günstige Kredite nicht nur in die Infrastruktur dieser Region, um sein Projekt der neuen Seidenstraße voranzutreiben; vielmehr kauf China auch immer mehr Firmen, vom Waschmaschinenhersteller über ein Stahlwerk bis hin zum Kupferbergbau. Die EU warnt den Balkan vor einer chinesischen Schuldenfalle und kritisiert Peking wegen möglicher Dumping-Preise, doch auch angesichts der Krise der EU hat Brüssel dem Vormarsch Pekings bisher nur wenig entgegenzusetzen.

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Kronen Zeitung 2018-11-24
China kauft den Balkan
Radio China kauft den Balkan – diesen Eindruck erwächst die immer massivere Präsenz chinesischer Firmen und Investoren im gesamten ehemaligen Jugoslawien aber auch in Mittel- und Südosteuropa. Schwerpunkt ist dabei eine Gruppe von 16 ehemaligen kommunistischen Staaten; 10 sind schon EU-Mitglied, weitere fünf auf dem Weg Richtung Brüssel. Für diese 16 Staaten hat China ab 2013 einen Investitionsfonds von 13 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, Geld, das über Kredite vergeben wird. Die meisten Kredite davon hat bisher Serbien genutzt; doch China investiert nicht nur in die Infrastruktur dieser Region, um sein Projekt... MiJ 2018-10-18
Van der Bellen in Belgrad zu Wirtschaft
Radio

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit heute in Belgrad; begleitet wird er von mehr als 20 Firmen, denn heimische Betriebe sind besonders daran interessiert, auch bei der Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur zum Zug zu kommen. Derzeit dauert eine Fahrt mit dem Zug von Belgrad nach Wien noch etwa 12 Stunden. Es geht nicht nur um die Modernisierung der Schienen, sondern auch der Signalanlagen für Eisenbahntransporte; aus Belgrad berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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J18 2018-10-17