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Vorbereitung auf Waffenabgabe

Fernsehen
ZiB
Berichte Nord-Mazedonien
In Mazedonien laufen die Vorbereitungen der NATO für die Entwaffnung der albanischen Freischärler auf Hochtouren. Unter dem Codenamen Wesentliche Ernte soll sie kommende Woche beginnen. Auch über Tetovo sind NATO-Hubschrauber zu sehen. In der Stadt hat sich die Lage entspannt. Zurückgekehrt ist so etwas wie Normalität. Geschäfte sind geöffnet, auf den Straßen sind wieder viel mehr Menschen. Nur wenige hundert Meter vom Zentrum entfernt, sind die Spuren der Kämpfe deutlich sichtbar. In diesem Stadtteil sitzt auch die UCK. Ihr Kontrollposten ist bereits weitgehend zerstört, doch Bewaffnung ist noch vorhanden. Daß in dieser Einheit bereits Waffen eingesammelt wurden versichert jedoch der örtliche Kommandant mit Namen Panther:

„In meiner Einheit waren ungefähr 650 Stück also Kleinwaffen, die werden schon abgegeben.“

Sollten der Kampf zuende sein, will der gelernte Automechaniker wieder als Gastarbeiter arbeiten und zwar in der:

„Bundesrepublik Deutschland. Da ist mein zweiter Heimatstaat.“

Der Keller des Hauses ist bereits weitgehend geräumt, doch Zweifel an der Abgabe aller Waffen sind nicht zu beseitigen.

Panthers UCK Einheit hat ihren bisher letzten Toten am Samstag beerdigt. Sollte die Waffen dauerhaft schweigen, könnte es tatsächlich der letzte gewesen sein. Doch der Weg zur Aus-söhnung in Mazedonien ist noch sehr weit und wird mühsam sein.

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