Feuerwehrleute im Einsatz in Nordmazedonien

Nord-Mazedonien / Fernsehen / Aktuell nach Eins / 2021-08-09 13:15

Einleitung

In Nordmazedonien toben seit fast einer Woche Waldbrände. Zur Brandbekämpfung im Einsatz sind auch mehr als 100 Freiwillige von Feuerwehren aus Niederösterreich und der Steiermark. Sie sind weit besser ausgerüstet und ausgebildet als ihre Kammeraden. Seit Sonntag ist nun die zweite Einsatzgruppe im Brandgebiet; sollte der Einsatz noch länger dauern wird am Mittwoche neuerlich eine Ablösung erfolgen…

Detail

In Nordmazedonien toben seit fast einer Woche Waldbrände. Zur Brandbekämpfung im Einsatz sind auch mehr als 100 Freiwillige von Feuerwehren aus Niederösterreich und der Steiermark. Sie sind weit besser ausgerüstet und ausgebildet als ihre Kammeraden. Seit Sonntag ist nun die zweite Einsatzgruppe im Brandgebiet; sollte der Einsatz noch länger dauern wird am Mittwoche neuerlich eine Ablösung erfolgen…

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz

Kamera: Marijan Ognenovski

Schnitt Mica Vasiljevic

Insert1: Josef Huber, Einsatzleiter aus Niederösterreich

Insert2: Dietmar Fahrafellner, Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich

Gesamtlänge: 2’07

Etwa 3000 Hektar Wald sind in Nordmazedonien im Grenzgebiet zu Bulgarien bereits abgebrannt; vernichtet wurden auch kleinere Siedlungen. Daher wird vor allem versucht, das Übergreifen der Flammen auf Dörfer zu verhindern; die Einsatzkräfte in Nordmazedonien, Feuerwehr und Zivilschutz, haben selbst nur begrenzte Mittel, daher muss anders vorgegangen werden als in Österreich:

Huber: 10’05 – 10’26 (21)

„Wichtig ist hier in Nordmazedonien … und das Feuer von selbst ausgeht.“

Das Gelände ist unwegsam, die Wälder kaum durch Forststraßen erschlossen, und die Hitze beträgt bis zu 38 Grad. Im Vergleich zu Österreich sind die Feuerwehren in Nordmazedonien viel schlechter ausgestattet; Löschflugzeuge fehlen; und zur Brandbekämpfung steht nur ein Hubschrauber der Armee zur Verfügung, und auch der nur sporadisch:

Fahrafellner 8'22- Vergleich zu Ö - 8'50 (28)

„Wir haben in Österreich … und auch optimal umsetzen können.“

Das zeigte auch das Tempo, mit dem Feuerwehrleute, Gerät und Einfahrzeugen vor Ort waren. 12 Stunden nach der Anforderung im Rahmen der EU-Katastrophenhilfe war die Einsatzbereitschaft hergestellt. Das Lager wird autark betrieben, modernste Technik kommt zum Einsatz. Lässt der Brand nicht nach, soll das niederösterreichische Kontingent am Mittwoch durch frische Kräfte abgelöst werden.