Berichte Montenegro


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Der Kirchenkonflikt in Montenegro
Radio Kirchenkonflikte haben am Balkan und in der Ukraine in der Regel keinen religiösen Hintergrund, sondern sind Auseinandersetzung im Zuge der Nationsbildung einzelner Staaten. Ein gutes und aktuelles Beispiel dafür sind die Auseinandersetzungen in Montenegro. Auf der einen Seite stehen die erklärten Befürworter der nationalen Unabhängigkeit und eigenständigen Identität; ihnen gilt die Serbisch-Orthodoxe Kirche als Träger des Serbentums auch im politischen Sinne. Auf der anderen Seite stehen die proserbischen Parteien. Bei der bisher letzten Volkszählung vor zehn Jahren deklarierte sich ein Drittel der Bevölkerung als Serben. Doch etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind orthodox, sodass die Serbisch-Orthodoxe Kirche auch Gläubige aufweist, die für die Eigenständigkeit... Praxis 2021-10-20
Die politische Krise in Montenegro
Radio Vor einem Jahr kam es in Montenegro zum ersten Mal seit 30 Jahren zu einem Machtwechsel. Am 30 August verlor die DPS, die Partei von Staatspräsident Milo Djukanovic die Parlamentswahl, und die vereinigte Opposition gewann im Parlament eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat. Politisch ist das Land somit tief gespalten, und zwar nicht nur deswegen, weil die Zusammenarbeit zwischen Präsident und Regierungschef mehr schlecht als recht funktioniert. Denn die Parteien, die die Regierung im Parlament stützen, sind sehr heterogen; sie reichen von serbischen Ultranationalisten bis hin zu einer grünen Kleinpartei; all diese Gruppen eint nur die Gegnerschaft... Europajournal 2021-10-15
Montenegro und der dornige Weg zur EU Mitgliedschaft
Radio In Slowenien beginnt heute der Westbalkan-Gipfel der EU. Neben alle Mitgliedsstaaten werden auch die Spitzenpolitiker der sogenannten Westbalkan-Staaten anwesend sein, die alle einen Beitritt zur EU anstreben; es sind dies der Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie Nird-Mazedonien, Albanien, Serbien und Montenegro. Ein klares Signal in Richtung dieser Staaten war das erklärte Ziel der slowenischen EU-Präsidentschaft. Zwar wird im Konferenzzentrum in Brdo auch die Umsetzung eines Wirtschafts- und Investitionsplans im Umfang von 30 Milliarden Euro für diese Staaten erörtert werden, doch ein klares Signal der Erweiterungsbereitschaft... MiJ 2021-10-05
Montenegro als neuer möglicher Krisenherd
Fernsehen

Vor einem Jahr kam es in Montenegro zum ersten Mal seit 30 Jahren zu einem Machtwechsel. Die Partei von Staatspräsident Milo Djukanovic verlor die Parlamentswahl; und die vereinigte Opposition gewann im Parlament eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat. Politisch ist das Land somit tief gespalten. Zu den Konflikten zählten die Beziehungen zu Serbien und die Stellung der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro.

...
ZiB1 2021-10-02
Interview mit Milo Djukanovic
Radio Vor einem Jahr kam es in Montenegro zum ersten Mal seit 30 Jahren zu einem Machtwechsel. Staatspräsident Milo Djukanovic verlor die Parlamentswahl am 30. August und die vereinigte Opposition errang im Parlament in Podgorica eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat. Sie verfügt über 41 der 81 Sitze, doch für die Bildung einer sogenannten Expertenregierung reichte es. Möglich wurde... MiJ 2021-10-02
Montenegro als neuer möglicher Krisenherd
Fernsehen

Vor einem Jahr kam es in Montenegro zum ersten Mal seit 30 Jahren zu einem Machtwechsel. Die Partei von Staatspräsident Milo Djukanovic verlor die Parlamentswahl; und die vereinigte Opposition gewann im Parlament eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat. Politisch ist das Land somit tief gespalten. Zu den Konflikten zählten die Beziehungen zu Serbien und die Stellung der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro.

 

...
ZiB1 2021-10-02
Montenegro vor Machtwechsel
Radio In Montenegro hat die DPS, die Regierungspartei von Staatspräsident Milos Djukanovic, bei der Parlamentswahl Ende August zum ersten Mal seit 30 Jahren die absolute Mehrheit verloren. Eine hauchdünne Mehrheit gewann eine äußerst heterogene Koalition unter Führung proserbischer Parteien. Spitzenkandidat war der bis zur Wahl unbekannte ehemalige Professor für Maschinenbau, Zrdavko Krivokapic. Er steht der serbisch-orthodoxen Kirche sehr nahe und soll nun Regierungschef werden. Die Angelobung seines Kabinetts ist für Anfang Dezember... Europajournal 2020-11-20
Montenegro geht Richtung zweiten Lockdown
Radio Bei der ersten Corona-Welle im Frühling galt Montenegro als der Musterschüler am Balkan. Die Maßnahmen gegen das Virus wurden rasch und kompromisslos getroffen und zeigten auch große Erfolge. Dafür hat aber die zweite Welle ab dem Spätsommer das kleine Balkan-Land massiv erwischt; ab Sonntag gelten nun massive Einschränkungen; am Wochenenden dürfen die Menschen Städte... MiJ 2020-11-14
Schwierige Regierungsbildung in Montenegro
Radio In Montenegro haben Staatspräsident Milo Djukanovic und seine Partei DPS Ende August die Parlamentswahl äußerst knapp verloren. Djukanovic kommt gemeinsam mit den Parteien der nationalen Minderheiten der Albaner und Bosniaken auf 39 Sitze, die vereinigte Opposition unter Führung proserbischer Parteien auf 41 Mandate. Es ist dies das erste Mal seit 20 Jahren, dass die DPS nun in die Opposition muss. Zusätzlich erschwert wird die Bildung einer stabilen Regierung durch die Heterogenität der Opposition; dabei drängt die Zeit... MiJ 2020-11-13
Ein Steirer als Manager in Montenegro
Fernsehen Der bekannteste Steirer, der im Ausland Karriere gemacht hat, ist wohl Arnold Schwarzenegger. Doch unterhalb dieser medialen und politischen Größe gibt es auch viele andere, die in ihrem Berufsleben im Ausland sehr bedeutende Positionen innehaben, und nachhaltige Spuren hinterlassen. Einer davon dürfte auch der 52-jährige Michael Posch sein; in Krieglach aufgewachsen ging er nach... Steiermark Heute 2020-09-08
Montenegro nach der Wahl
Radio Bei der Parlamentswahl in Montenegro hat die Regierungspartei DPS unter Staatspräsident Milo Djukanovic zum ersten Mal seit 25 Jahren die absolute Mehrheit verloren; im Parlament mit seinen 81 Sitzen verfügt die DPS mit ihren Koalitionspartnern über 40 Mandate; 41Abgeordnete entfallen auf drei Oppositionsbündnisse; stärkste Kraft in diesem Lager ist die Koalition für die „Zukunft Montenegros“. Die drei Parteien wollen nun eine Regierung aus Experten bilden; doch die Opposition eint vor allem die Gegnerschaft zu Milo Djukanovic und seine DPS. Ob daher eine stabile Regierung gebildet werden kann, und... Europajournal 2020-09-04
Interview mit Milo Djukanovic
Zeitung

CW: In Montenegro liegen drei Oppositionsparteien um ein Mandat vor der Regierungskoalition ihrer Partei DPS. Manche Oppositionspolitiker behaupten, die DPSD könnte versuchen, durch Wahlanfechtungen doch noch weiter an der Regierung zu bleiben. Wird die DPS das Wahlergebnis akzeptieren?

...
Kleine Zeitung 2020-09-03
Montenegro aus der Sicht dreier Österreicher
Fernsehen In den ersten Monaten der Corona-Krise galt Montenegro als Musterschüler im ehemaligen Jugoslawien. Durch rasche und sehr strenge Maßnahmen wies das kleine Land an der Adria, das etwas größer ist als Tirol, ab 1. Mai keinen einzigen Fall mehr an Neuinfizierungen auf. Dieser Zustand dauerte 40 Tage; durch die rasche Aufhebung der Maßnahmen und die mangelnde Disziplin der Bevölkerung stiegen die Zahlen auch in Montenegro deutlich an. Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch den Tourismus massiv getroffen; hinzukommt nun noch... Mittag in Österreich 2020-09-03
Chancen auf friedlichen Machtwechsel in Montenegro
Fernsehen Seit 25 Jahren regiert bisher Staatspräsident Milo Djukanovic mit seiner Partei DPS. Doch bei der Parlamentswahl am Sonntag erreichte die Koalition unter Führung der DPS nur 40 Sitze und verlor um ein Mandat die absolute Mehrheit im Parlament in Podgorica. Die Regierung könnten nun drei heterogene Oppositionsbündnisse bilden, die zusammen auf 41 Abgeordnete kommen.... ZiB2 2020-09-02
Kommt es zu einem Regierungswechsel in Montenegro?
Zeitung

Endet nach 25 Jahren die Herrschaft der Regierungspartei DPS unter Staatspräsident Milo Djukanovic? Diese Möglichkeit besteht jedenfalls seit der Parlamentswahl am Sonntag. Denn die DPS ist mit 30 Mandaten zwar weiter relativ stärkste Kraft; doch mit ihren möglichen Koalitionspartnern – zwei sozialdemokratischen Kleinparteien und den Parteien nationaler Minderheiten – kommt die DPS nur auf 40 Sitze, das ist ein Mandat unter der absoluten Mehrheit. Dazu beigetragen hat der Umstand, dass vorgestern zwei Parteien der kroatischen Minderheit antraten, die getrennt marschierten und getrennt geschlagen wurden. Denn sie verfehlten den niedrigen Zensus, der für diese Minderheit gilt, um ein Mandat zu gewinnen. Bisher waren die Kroaten stets Koalitionspartner von Milo Djukanovic.

...
Kleine Zeitung 2020-09-01
Unklare Mehrheiten
Fernsehen

In Montenegro hat die gestrige Parlamentswahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht; die langjährige Regierungspartei DPS gewann zwar die relative Mandatsmehrheit, doch fehlt ihr selbst mit ihren traditionellen Koalitionspartnern um ein Mandat die absolute Mehrheit im Parlament. Unklar ist, ob die Opposition eine gemeinsame Linie für eine Regierung finden kann und wird. Wahlberechtigt waren 540.000 Bürger, die Stimmbeteiligung lag bei 76 Prozent.

...
ZiB9 2020-08-31
Muss die DPS in die Opposition?
Radio

In Montenegro hat die gestrige Parlamentswahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht; eine vorläufiges Endergebnis fehlt, doch nach seriösen Hochrechnungen erreichte die langjährige Regierungspartei DPS zwar die relative Mandatsmehrheit, doch fehlt ihr selbst mit ihren traditionellen Koalitionspartnern um ein Mandat die absolute Mehrheit im Parlament. Unklar ist, ob die Opposition eine gemeinsame Linie für eine Regierung finden kann und wird. Selbst wenn es dazu kommen sollte, wird die Mehrheit einer neuen Regierung im Parlament in Podgorica mit seinen 81 Sitzen nur hauchdünn sein. Wahlberechtigt waren 540.000 Bürger, die Stimmbeteiligung lag bei mehr als 76 Prozent. Aus Montenegro berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz

...
FJ7 2020-08-31
Unklare Machtverhältnisse
Radio

In Montenegro ist gestern das Parlament gewählt worden; noch liegt kein vorläufiges Endergebnis vor; klar ist aber, dass die Regierungsbildung sehr schwierig werden wird, weil derzeit die Opposition hauchdünn in Führung liegt; aus Montenegro berichtet Christian Wehrschütz:

...
Ö1Ö2Ö3 NR 2020-08-31
Unklare Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl
Fernsehen

In Montenegro hat die gestrige Parlamentswahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht; die langjährige Regierungspartei DPS gewann zwar die relative Mandatsmehrheit, doch fehlt ihr selbst mit ihren traditionellen Koalitionspartnern um ein Mandat die absolute Mehrheit im Parlament, das 81 Sitze zählt. Unklar ist, ob die Opposition eine gemeinsame Linie für eine Regierung finden kann und wird. Wahlberechtigt waren 540.000 Bürger, die Stimmbeteiligung lag bei 76 Prozent.

...
ZiB13 2020-08-31
Steht Montenegro vor einem Regierungswechsel?
Radio Bei der Parlamentswahl in Montenegro haben die Oppositionsparteien gestern eine hauchdünne Mehrheit gewonnen. Ob es tatsächlich zu einem Machtwechsel kommt ist noch offen; aus Montenegro berichtet Christian Wehrschütz:... Ö1Ö2Ö3 NR 2020-08-31