Berichte Montenegro


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Balkan und Bewältigung des Corona Virus
Fernsehen Balkan-Mafia, Balkan-Methoden, Unordnung und Organisierte Kriminalität – an negativen Stereotypen über den Balkan und das ehemalige Jugoslawien besteht seit Karl Mays Zeiten wahrlich kein Mangel. Doch im Kampf gegen das Corona-Virus haben sich die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und Albanien wahrlich gut geschlagen, trotz eines Gesundheitssystems, das in manchen dieser Staaten durch Abwerbung aus der EU unter einem spürbaren p... Kleine Zeitung 2020-06-03
COVID19 und die Hilfe der EU am Balkan
Fernsehen

Das ehemalige Jugoslawien hat die Corona- Epidemie sehr gut gemeistert; die Gesundheitssysteme hielten der Krise stand; die Quarantäne-Maßnahmen werden überall gelockert. Viel schlimmer werden die wirtschaftlichen Folgen sein. Die EU hat nun jüngst bei ihrem Balkan-Gipfel ein Hilfspaket von mehr als drei Milliarden Euro beschlossen. Eingemahnt wurde auch mehr Dankbarkeit für die Unterstützung des Balkan. Österreich wiederum hilft dem ehemaligen Jugoslawien auch mit Schutzkleidung, denn der Bedarf besteht nach wie vor.

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ZiB13 2020-05-09
COVID19 und die Hilfe der EU am Balkan
Fernsehen

Das ehemalige Jugoslawien hat die Corona- Epidemie sehr gut gemeistert; die Gesundheitssysteme hielten der Krise stand; die Quarantäne-Maßnahmen werden überall gelockert. Viel schlimmer werden die wirtschaftlichen Folgen sein. Die EU hat nun jüngst bei ihrem Balkan-Gipfel ein Hilfspaket von mehr als drei Milliarden Euro beschlossen. Eingemahnt wurde auch mehr Dankbarkeit für die Unterstützung des Balkan. Österreich wiederum hilft dem ehemaligen Jugoslawien auch mit Schutzkleidung, denn der Bedarf besteht nach wie vor.

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Facebook 2020-05-09
Konflikt zwischen STaat und serbischer Orthodoxie
Radio In Montenegro demonstrieren seit einem Monat viele Tausende Bürger gegen die Regierung und Langzeit-Präsident Milo Djukanovic. Grund ist ein Ende Dezember beschlossenes Religionsgesetz, das die Verstaatlichung der Kirchen und Klöster vorsieht, die in der Zeit des unabhängigen Königreichs Montenegro bis Dezember 1918 gebaut und auch vom Staat finanziert wurden. Betroffen ist vor allem die serbisch-orthodoxe Kirche; das Nutzungsrecht an diesen sakralen Gebäuden soll die Kirche aber weiter behalten. Ende 1918 wurde Montenegro unter rechtlich sehr fragwürdigen Umständen aber mit massiver Unterstützung der Westmächte an Serbien angeschlossen; nach 1945 war Montenegro eine Teilrepublik des kommunistischen Jugoslawien; nach dessen blutigem Zerfall verblieb Montenegro zunächst in einem Bundesstaat mit Serbien, erklärte dann aber im Sommer 2006 nach einem knappen Referendum seine Unabhängigkeit. Doch auch... Praxis 2020-02-05
Die politische und kirchenpolitische Dimension des Kirchenkonflikts
Radio In Montenegro demonstrieren seit einem Monat viele Tausende Bürger gegen die Regierung und Langzeit-Präsident Milo Djukanovic. Grund ist ein Ende Dezember beschlossenes Religionsgesetz, das die Verstaatlichung der Kirchen und Klöster vorsieht, die in der Zeit des unabhängigen Königreichs Montenegro bis Dezember 1918 gebaut und auch vom Staat finanziert wurden. Betroffen ist vor allem die serbisch-orthodoxe Kirche; das Nutzungsrecht an diesen sakralen Gebäuden soll die Kirche aber weiter behalten. Ende 1918 wurde Montenegro unter rechtlich sehr fragwürdigen Umständen aber mit massiver Unterstützung der... MiJ 2020-02-03
Kirchenkonflikt in Montenegro
Fernsehen In Montenegro demonstrieren seit Wochen Anhänger der Serbisch-Orthodoxen Kirche gegen das Religionsgesetz, das das Parlament in Podgorica Ende Dezember beschlossen hat; das Gesetz ersetzt ein altes Gesetz noch aus der Zeit des kommunistischen Jugoslawien. Montenegro hat etwa mehr als 600.000 Einwohner; bei der Volkszählung des Jahres 2011 deklarierten sich 45 Prozent als Montenegriner und 29 Prozent als Serben. Zum orthodoxen Religion bekannten sich aber 72 Prozent der Bevölkerung. Gemeint ist damit vor allem die Zugehörigkeit zur Serbisch-Orthodoxen Kirche; denn die vor vielen Jahren gegründete eigene autokephale montenegrinische Kirche blieb eine Splittergruppe, die auch von keiner anderen orthodoxen Kirche anerkannt wurde. Gegen das Religionsgesetz demonstrieren somit nicht nur Personen, die sich zum serbischen Volk bekennen. Grund für die Proteste sind Bestimmungen über das Kircheneigentum, die Kirchenführung und Gläubige als Versuch einer... Orientierung 2020-02-02
Kirchenkonflikt in Montenegro
Sonstiges In Montenegro demonstrieren seit Wochen Anhänger der Serbisch-Orthodoxen Kirche gegen das Religionsgesetz, das das Parlament in Podgorica Ende Dezember beschlossen hat. Montenegro hat etwa mehr als 600.000 Einwohner; bei der Volkszählung des Jahres 2011 deklarierten sich 45 Prozent als Montenegriner und 29 Prozent als Serben. Zum orthodoxen Religion bekannten sich aber 72 Prozent der Bevölkerung. Gemeint ist damit vor allem die Zugehörigkeit zur Serbisch-Orthodoxen Kirche; denn die vor vielen Jahren gegründete eigene autokephale montenegrinische Kirche blieb eine Splittergruppe, die auch von keiner anderen orthodoxen Kirche anerkannt wurde. Gegen das Religionsgesetz demonstrieren somit nicht nur Personen, die sich zum serbischen Volk bekennen. Grund für die Proteste sind Bestimmungen über das Kircheneigentum, die Kirchenführung und Gläubige als Versuch einer Enteignung betrachten. So sieht das Gesetz vor, dass Kirchen und Klöster, die vor dem... Facebook Orientierung 2020-02-02
Massive Spannung wegen Kirchenkonflikt
Fernsehen

In Montenegro demonstrieren seit einem Monat viele Tausende Bürger gegen die Regierung und Langzeit-Präsident Milo Djukanovic. Grund ist ein Ende Dezember beschlossenes Religionsgesetz, das die Verstaatlichung der Kirchen und Klöster vorsieht, die in der Zeit des unabhängigen Königreichs Montenegro bis Dezember 1918 gebaut und auch vom Staat finanziert wurden. Betroffen ist vor allem die serbisch-orthodoxe Kirche; das Nutzungsrecht an diesen sakralen Gebäuden soll die Kirche aber weiter behalten.

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ZiB1 2020-02-01
Der Westbalkan auf der Suche nach mehr Zusammenarbeit
Fernsehen

Getrennt marschieren – getrennt verlieren, das ist derzeit das Schicksal des sogenannten Westbalkan; die sechs Staaten sind klein, die Infrastruktur ist vielfach schlecht, die Handelshemmnisse groß, und das schadet der Konkurrenzfähigkeit. Die EU, fordert ebenso wie Bundeskanzler Sebastian Kurz eine bessere regionale Zusammenarbeit; Kurz nahm in Montenegro in Budva an einer regionalen Wirtschaftskonferenz teil und bekannte sich klar zur EU-Beitrittsperspektive der Region:

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ZiB1 2018-10-26
Montenegrinische Grenze zu Albanien und Frontex
Fernsehen

Ein Teil der neuen Balkan—Migrations-Route ist die Grenze zwischen Albanien und Montenegro, weil von Montenegro dann der Weg weiter nach Bosnien und von dort nach Slowenien führt. Allein beim Grenzabschnitt des Skutari-See verzeichnete die montenegrinische Polizei bisher 1960 Aufgriffe von Migranten, im selben Zeitraum des Vorjahres waren es vier. Die Herausforderung für die Polizei liegt dabei vorwiegend im schwierigen Gelände an der grünen Grenze, die es zu überwachen gilt:

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ZiB1 2018-07-21
Montenegro auf dem Weg zur EU
Radio

Die EU-Kommission in Brüssel veröffentlicht heute die jährlichen Fortschrittsberichte für die Staaten des sogenannten Westbalkan, das sind Albanien, Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und der Kosovo. Derzeit verhandelt die EU über einen Beitritt allerdings nur mit Serbien und Montenegro. Am weitesten fortgeschritten sind die Gespräche mit Montenegro, das im Gegensatz zu Serbien auch praktisch keine offenen Fragen mit seinen Nachbarn hat; trotzdem wirkt auch die Bilanz von Montenegro auf dem Weg Richtung EU nicht berauschend. Nach mehr als fünf Jahren Verhandlungen zwischen Podgorica und Brüssel sind von 33 Kapiteln zwar 30 eröffnet, aber nur 3 vorläufig geschlossen worden. Über die Verhandlungen hat in Podgorica unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz mit Ministerpräsident Dusko Markovic gesprochen, hier sein Bericht:

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MiJ 2018-04-17
Djukanovic gewinnt Präsidentenwahl im ersten Durchgang
Fernsehen

In Montenegro hat Milo Djukanovic die Präsidentenwahl bereits gestern im ersten Durchgang gewonnen. Djukanovic erreichte knapp 54 Prozent. Wahlberechtigt waren 532.000 Bürger. Die Stimmbeteiligung lag bei 64 Prozent. Milo Djukanovic dominiert Montenegro seit dem Zerfall des kommunistischen Jugoslawien vor 27 Jahren. Er war bereits sechs Mal Ministerpräsident.

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ZiB13 2018-04-16
Djukanovic gewinnt im ersten Durchgang
Radio

In Montenegro hat Milo Djukanovic die Präsidentenwahl bereits gestern im ersten Durchgang gewonnen. Djukanovic erreichte knapp 54 Prozent. Wahlberechtigt waren 532.000 Bürger. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 64 Prozent; das entspricht etwa der Präsidentenwahl vor fünf Jahren, war aber niedriger als bei der Parlamentswahl vor zwei Jahren. Aus Podgorica berichtet Christian Wehrschütz

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FJ7 2018-04-16
Djukanovic wird wieder Präsident
Radio

In Montenegro hat Milo Djukanovic die Präsidentenwahl bereits gestern im ersten Durchgang gewonnen. Djukanovic erreichte knapp 54 Prozent. Wahlberechtigt waren 532.000 Bürger. Die Stimmbeteiligung lag bei 64 Prozent. Milo Djukanovic dominiert Montenegro seit dem Zerfall des kommunistischen Jugoslawien vor 27 Jahren. Er war bereits sechs Mal Ministerpräsident. Aus Podgorica berichtet Christian Wehrschütz

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-04-16
Leben in Montenegro auf dem Weg zur EU
Fernsehen Montenegro ist das Land des Balkan, das die besten Chancen hat, als nächstes Land des ehemaligen Jugoslawien in die EU aufgenommen zu werden. Brüssel hält einen Beitritt in sieben Jahren für möglich. Verhandelt wird mit Montenegro bereits seit mehr als fünf Jahren, dass unter der Führung von Milo Djukanovic 2006 nicht nur die Unabhängigkeit von Serbien auf friedlichem Wege erreichte, sondern im Vorjahr auch in die NATO aufgenommen wurde. Djukanovic unterstrich seine politische Dominanz gestern wieder mit seiner Wahl zum Präsidenten; die dafür nötige absolute Mehrheit erreichte er klar. Diese lange Herrschaft hat aber auch Schattenseite, dazu zählen Parteibuchwirtschaft und Korruption sowie die relativ hohe Arbeitslosigkeit. Andererseits steht das Land wirtschaftlich dank stark steigender Tourismuszahlen... Heute Mittag in Österreich 2018-04-16
Präsidentwahl in Montenegro
Radio

In Montenegro wird heute der Präsident gewählt; um das Amt bewerben sich sieben Kandidaten. Haushoher Favorit ist Milo Djukanovic, der Vorsitzende der Regierungspartei DPS, die Montenegro seit 27 Jahren beherrscht. Wahlberechtigt sind 530.000 Bürger Montenegros. Aus Podgorica berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-04-15
Erster Durchgang der Präsidentenwahl
Radio

In Montenegro wird heute der Präsident gewählt; um das Amt bewerben sich sieben Kandidaten. Haushoher Favorit ist Milo Djukanovic, der Vorsitzende der Regierungspartei DPS, die Montenegro seit 27 Jahren beherrscht. Wahlberechtigt sind 530.000 Bürger Montenegros. Aus Podgorica berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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SoJ 2018-04-15
Djukanovic gewinnt absolute
Radio

In Montenegro hat Milo Djukanovic die Präsidentenwahl bereits heute im ersten Durchgang gewonnen. Nach einer seriösen Hochrechnung erreichte er knapp 54 Prozent. Wahlberechtigt waren 532.000 Bürger. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp über 60 Prozent. Aus Podgorica berichtet Christian Wehrschütz

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-04-15
Montenegro vor der Präsidentenwahl
Radio Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Montenegro ist das Land, das nach Einschätzung von Brüssel am weitesten auf dem Weg Richtung EU-Mitgliedschaft fortgeschritten ist. Ein Beitritt wird in der jüngst veröffentlichen EU-Westbalkan-Strategie für das Jahr 2025 für möglich gehalten, sollte das Land seine Hausaufgaben erfüllen und politisch stabil bleiben. Ein Test auf diesem Weg sind die Präsidentenwahlen die morgen in Montenegro stattfinden; es werben sich sieben Kandidaten, doch eine Chance auf eine absolute Mehrheit und damit auf den Sieg bereits am Sonntag hat nur Milo Djukanovic, der Montenegro de facto seit 27 Jahren regiert. Er führte Montenegro 2006... MiJ 2018-04-14
Djukanovic kämpft um absolute Mehrheit
Fernsehen In der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Montenegro wird morgen der Präsident gewählt. Um das Amt bewerben sich sieben Kandidaten. Klarer Favorit ist Milo Djukanovic, dessen Partei DPS das Land seit 27 Jahren regiert. Fraglich ist, ob Djukanovic morgen bereits die für einen Sieg im ersten Wahlgang nötige absolute Mehrheit... ZiB1 2018-04-14