Lage des Tourismus

Kroatien / Fernsehen / ZiB1 / 2021-08-11 19:30

Einleitung

In Kroatien entwickelt sich die Tourismussaison bisher besser als erwartet. Im Juli wurden 80 Prozent der Nächtigungen des Jahres 2019 erreicht, in der ersten Augustwoche war das Ergebnis noch besser. Starke Zuwächse verzeichnet Kroatien aus Polen, doch traditionell dominieren Deutsche und Österreicher, während Gäste aus Übersee nach

Detail

In Kroatien entwickelt sich die Tourismussaison bisher besser als erwartet. Im Juli wurden 80 Prozent der Nächtigungen des Jahres 2019 erreicht, in der ersten Augustwoche war das Ergebnis noch besser. Starke Zuwächse verzeichnet Kroatien aus Polen, doch traditionell dominieren Deutsche und Österreicher, während Gäste aus Übersee nach wie vor in geringerem Ausmaß ins Land kommen. Kroatien erkennt alle Impfstoffe an, die in der EU verwendet werden.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Kroatien

Insert1: Nikolina Brnjac, Kroatische Tourismusministerin

Insert2: Andreja Plenkovic, kroatischer Ministerpräsident

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In Kroatien funktioniert der Schutz gegen Corona heuer viel besser als vor einem Jahr. Zur Verfügung stehen ausreichend Teststationen und auch die Kontrollen der Nachtklubs sind strenger. Die Party mit Tausenden Österreichern in diesem Nachtklub und ihren Corona-Folgen blieb offenbar ein Einzelfall. Geimpft sind bisher 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung; höher ist die Durchimpfungsrate im Fremdenverkehr:

"Beim Tourismus können wir zufrieden sein; dieser Sektor zählte zu den Prioritäten bei den Impfungen. Nach unseren Schätzungen sind derzeit 70 Prozent der Beschäftigten im Tourismus geimpft."

Auf den Fremdenverkehr entfielen im Jahre 2019 20 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Die Hauptsaison umfasst drei Monate und ist somit weitgehend auf den Sommer beschränkt. Mit den bisherigen Ergebnissen zeigt sich die Regierung zufrieden:

"In Kroatien haben heuer bisher 7,8 Millionen Touristen; damit haben wir jetzt die Zahl der Gäste überschritten, die wir im Vorjahr insgesamt hatten."

Bei den Gästezahlen gibt es klare regionale Unterschiede; Istrien steht als Auto-Destination weit besser da als etwa Dubrovnik, das auch darunter leidet, dass der Kongresstourismus im ersten Halbjahr ausgefallen ist.