Kroatien und Tourismus

Kroatien / Zeitung / Kleine Zeitung / 2021-04-14 11:00

Einleitung

Kroatien bereitet sich mit Hochdruck auf die immer näher rückende Hauptsaison im Tourismus vor. So soll ab Mitte April auch mit der Impfung von Mitarbeitern in den Tourismusbetrieben begonnen werden. Das betrifft etwa 70.000 Personen, zu denen auch Saisonarbeiter gehören sollen wie Köche, Kellner, Rezeptionisten sowie Angestellte in Reisebüros. Die Impfungen sollen auch in

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Kroatien bereitet sich mit Hochdruck auf die immer näher rückende Hauptsaison im Tourismus vor. So soll ab Mitte April auch mit der Impfung von Mitarbeitern in den Tourismusbetrieben begonnen werden. Das betrifft etwa 70.000 Personen, zu denen auch Saisonarbeiter gehören sollen wie Köche, Kellner, Rezeptionisten sowie Angestellte in Reisebüros. Die Impfungen sollen auch in Sporthallen und großen Hotels durchgeführt werden. Nach Angaben des kroatischen Tourismusministeriums wollen sich 70 Prozent aller Mitarbeiter impfen lassen. Kroatien zählte 2019 vier Millionen Einwohner. Bis 12. April bekamen 370.000 Bürger die erste und 111.000 die zweite Dosis.

Für die Einreise nach Kroatien gelten folgende Bestimmungen: Für die Einreise genügt ein Antigentest; anerkannt werden alle Impfungen, somit auch Impfstoffe aus China und Russland. Diese Regelung hat nun auch die EU für den sogenannten grünen Impfpass vorgeschlagen. Bereits Kriterien für dieses Dokument vereinbart haben 12 EU-Staaten, dazu zählen Kroatien, Österreich und andere Staaten, für die der Fremdenverkehr sehr wichtig ist. Wer vor nicht länger als sechs Monate an Corona erkrankt war, kann ebenfalls problemlos einreisen. Schnelltests werden in Kroatien auch Hotelketten anbieten.

Die Lehren zieht Kroatien aber auch aus den Fehlern in der Saison des Vorjahres als es zu wenige Möglichkeiten für PCR-Test für die Heimreise gab und diese Tests auch unverhältnismäßig teuer waren. In Agram sind bereits 11 Kliniken und zwei öffentliche Einrichtungen bereit, für Touristen Schnelltests und PCR-Tests anzubieten; eine derartige Möglichkeit soll auch am Ban-Jelacic-Platz in Agram bestehen. Auf der Web-Seite „Safe-stay-in-Croatia“ werden alle Orte verzeichnet sein, wo man sich im Land testen lassen kann. 50 Prozent der Kosten für die Tests wird das Tourismusministerium übernehmen; damit sollten die Tests entweder gratis oder viel billiger sein als im Vorjahr.

Wegen der noch immer beträchtlichen Corona-Zahlen ist der Schulunterricht in Istrien bis 17. April wieder auf Online-Unterricht umgestellt worden. Für einzelne Städte gelten unterschiedliche Maßnahmen; so wurde etwa in Rovinj die Kontrollen deutlich verstärkt, um die Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen zu gewährleisten (soziale Distanz, Masken und Desinfektion).