Ö hilft Erdebenopfern

Kroatien / Fernsehen / ZiB1 / 2021-01-02 19:30

Einleitung

Nach dem schweren Erdbeben in Kroatien sind die Aufräumungsarbeiten weiter in vollem Gange. Mehr als 800 Soldaten sind im Einsatz, 130 Tonnen Lebensmittel hat das Rote Kreuz verteilt. Etwa 2000 Gebäude hat das Beben zerstört oder unbewohnbar gemacht. Mehr als 600 Personen wurden in Schulen oder Turnsälen untergebracht. Den kroatischen Erdbebenopfern hat auch Österreich rasch und unbürokratisch geholfen:

Detail

Nach dem schweren Erdbeben in Kroatien sind die Aufräumungsarbeiten weiter in vollem Gange. Mehr als 800 Soldaten sind im Einsatz, 130 Tonnen Lebensmittel hat das Rote Kreuz verteilt. Etwa 2000 Gebäude hat das Beben zerstört oder unbewohnbar gemacht. Mehr als 600 Personen wurden in Schulen oder Turnsälen untergebracht. Den kroatischen Erdbebenopfern hat auch Österreich rasch und unbürokratisch geholfen:

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz

Insert1: Josef Huber, Landesfeuerwehrat in Niederösterreich

Insert2: Josip Muza, Erdbebenopfer in Majske Poljane

Gesamtlänge: 1’23

Bereits um vier Uhr in der Früh war heute der Feuerwehr-Transport mit fünf Containern an der slowenisch-kroatischen Grenze. Denn wer schnell hilft, hilft doppelt, und so haben unter Federführung des Innenministeriums Feuerwehren aus Niederösterreich und der Steiermark den Erdbebenopfern wirklich rasch geholfen und 82 Container in das Erdbebengebiet geliefert. Zur Verfügung gestellt wurden auch noch andere Dinge, die wegen des Winters wichtig sind:

1'00'8 - was noch geliefert - 1'13

"In weiterer Folge aus Heizelementen und Strahlern, damit man die Container und Häuser provisorisch beheizen kann. Ebenso wurden 470 Feldbetten von Niederösterreich in das Krisengebiet geliefert."

Am stärksten vom Erdbeben betroffen ist das Dorf Majske poljane, das auch fünf der sieben Todesopfer zu beklagen hat. Viele Häuser wurden hier völlig unbewohnbar. Bereits im Einsatz sind hier Container aus Österreich:

Josip Muza 1'07'7 - Dankbarkeit und Nerven - 1'27'3

"Ich finde nicht die Worte, um zu sagen wie dankbar und glücklich ich bin. Denn bisher habe ich im Auto geschlafen, und jeder weiß, wie beengt es da ist. Anderseits sind wir mit den Nerven am Ende."

Groß war auch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in Kroatien. Nach Angaben der lokalen Behörden werden keine Lebensmittel sehr wohl aber noch Gummistiefel und Regenschutz benötigt, weil das Wetter sehr wechselhaft ist.