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20250321 Kärnten Heute Alpinpolizei in Albanien Wehrsch Mod

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Berichte Albanien

Albanien ist ein Land, das auch von Touristen zunehmend entdeckt wird. Während aber die Infrastruktur an der Küste zunehmend besser wird, sind die Voraussetzungen für einen alpinen Tourismus noch recht unterentwickelt. Dazu zählt, dass die albanische Alpinpolizei ebenfalls erst im Aufbau begriffen ist; dabei hilft Österreich. Vier Beamte des Innenministeriums waren jüngst bei der Ausbildung in Albanien im Einsatz;

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Albanien
Kamera: Edison Shalci
Schnitt: Mica Vasiljevic

Insert1: Thomas Bauer, Alpine Einsatzgruppe Spital an der Drau

Insert2: Qëmi Lurbako, Kommandant der Alpinpolizei von Tirana

Insert3: Thomas Bauer, Alpine Einsatzgruppe Spital an der Drau

Insert4: Clarisse Pasztory, Leiterin der OSCE in Albanien

Gesamtlänge:

Albanien ist ein wunderschönes Land, nicht nur an seiner Küste, sondern auch in seinen Bergen. So Anziehend die oft kaum erschlossenen Regionen sind, so bergen sie deswegen auch beträchtliche Gefahren für Abenteuertouristen ohne Erfahrung und ohne Sprachkenntnisse. Daher unterstützt Österreich Aufbau und Entwicklung einer albanischen Alpinpolizei. Ort des Kurses war ein Gebiet 180 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tirana. Allein die Fahrzeit von dreieinhalb Stunden zeigt, das Rettungseinsätze viel länger als in Österreich dauern können. Trainiert haben 28 albanische Polizisten zwei Oberösterreicher, ein Steirer und ein Kärntner.

Was wird eigentlich alles trainiert?

Thomas Bauer 2'25'5 - Welche Tätigkeit als Ausbildner – 3‘03‘8
"Wir holen die Kollegen an der Basis ab ... im alpinen Gelände bewegen können."

Entscheidend ist, dass in Albanien selbständig weitertrainiert und auch die nötige Ausrüstung ständig beschafft wird. Dieser Kurs war der zweite binnen knapp drei Jahren, den Österreicher geleitet haben.

Qemi Lurbako hat bereits am ersten Kurs vor zwei Jahren teilgenommen. Diese Ausbildung trug bei Einsätzen in Albanien bereits Früchte:

Qëmi Lurbako

0‘00
„Wir konnten in mindestens 10 Fällen Albanern und Ausländern, Tschechen, Deutschen und Engländern helfen, und sie aus gefährlichen Orten bergen. In einigen Fällen waren sie unverletzt, in anderen musste ein Hubschrauber zum Einsatz kommen.“

220 Alpinunfälle pro Jahr verzeichnet dagegen allein die alpine Einsatzgruppe Spital an der Drau. Winter und Sommer sind dabei recht gleichmäßig vertreten.

1'00 - Einsätze in Kärnten - 1'13'9
"Also unser Haupteinsatzgebiet ist ... Kletterunfälle und dergleichen."

Massiv unterstützt hat das Ausbildungsvorhaben die OSZE, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa; sie wird in Albanien von einer Österreicherin geleitet:

Pasztory 1'38'2 - Wie weiter - 1'52'8
"Und der nächste Schritt wird werden ... weiterentwickeln kann."

Die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Albanien soll fortgesetzt werden, und zwar auch bei der Erarbeitung eines umfassenden Konzepts für den Katastrophenschutz.

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