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20260606 ZiB1 Bombennacht über Kiew Wehrschütz Mod

Kiew und die Ukraine haben wieder eine verheerende Kriegsnacht erlebt. Etwa 400 Drohnen und an die 50 Marschflugkörper beschossen vor allem die Hauptstadt Kiew aber auch andere Ziele in der Ukraine. Nach ukrainischen Angaben wurden mindestens fünf Personen getötet und mehr als 20 verletzt.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Ukraine

Insert1: Svitlana, Studentin in Kiew

Insert2: Olena, Bewohnerin von Kiew

Insert3: Svitlana, Mitarbeiterin des ORF-Büros in Kiew

Gesamtlänge: 1’29

Im Großeinsatz war die ukrainische Fliegerabwehr bis in die frühen Morgenstunden. Die meisten Drohnen und Raketen wurden abgeschossen, doch die die durchkamen, richteten beträchtlichen Schaden an. Betroffen waren in Kiew dieses Mal nicht nur zivile Gebäude, sondern auch eine Linie der U-Bahn. Drei Todesopfer waren Rettungskräfte; sie zählen zu den stillen Helden des Krieges auf ukrainischer Seite. Nach russischer Darstellung wurden militärisch wichtige Objekte beschossen, Bilder dazu sind bisher Mangelware. Doch wie stets leiden vor allem Zivilisten Angst und Schrecken:

Svitlana: 0:48

Heute war es schlimmer als gewöhnlich; es war furchterregender und lauter. Wir alle waren im Schutzraum.

Olena: 0’39 (kraj)
„Bis 2022 konnten wir den Russen gegenüber noch etwas Respekt empfinden, aber jetzt möchte ich, dass alle im Erdboden versinken. Es gibt nichts Positives.“

Doch es gibt die ständige Angst um die Familie:

Svitlana: 0:16

„Ich habe ein 7-jähriges Kind und das ältere ist 22. Es war beängstigend, Von Mitternacht bis 5 Uhr Früh gab es diese Explosionen. Sogar das Haus hat gebebt.“

Die Bombennächte werden andauern; Russland hat bereits weitere Angriffe angekündigt, und auch eine neue Bodenoffensive soll bevorstehen.

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