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20250604 ZiB1 serbische Waffen in die Ukraine Wehrschütz Mod

„Das Herz für Russland – die Waffen für die Ukraine“ – so lautet der Titel eines serbischen Online-Mediums über von Russland geleakte Informationen über massive Lieferungen von Munition aus Serbien an die Ukraine. Ihren Wert schätzte jüngst die Tageszeitung „Financial Times“ auf mehr als 800 Millionen Euro;

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Belgrad

Insert1: Alexander Radic, Militärpublizist in Serbien

Gesamtlänge: 1’16

In der Vergangenheit gelang es Serbien Waffenlieferungen an die Ukraine als Einzelfall darzustellen und unter den Teppich zu kehren. Doch Ende Mai veröffentlichte die Russische-Auslandsaufklärung einen Text mit dem Titel: „Die serbische Rüstungsindustrie versucht, Russland in den Rücken zu schießen.“ Beschuldigt werden serbische Rüstungsfirmen, hunderttausende Stück Munition für Haubitzen und Raketensysteme über Drittstaaten wie Tschechien, Polen, Bulgarien oder afrikanische Länder in die Ukraine geliefert zu haben. Erhärtet haben diese Darstellung Recherchen serbischer Medien; sie stellten anhand öffentlich zugänglicher Geschäftsberichte fest, wie sehr die Einnahmen dieser Betriebe seit Kriegsbeginn gestiegen sind.

18'21'2 - Vucic Balance zwischen West Ost - 18'48'3
"Für Präsident Alexander Vucic ist die Lieferung von Waffen an die Ukraine eine der wenigen, möglichen Empfehlungen gegenüber dem Westen. Denn politisch hat Serbien dem Westen nicht viel zu bieten."

So hat Serbien keine Sanktionen gegen Russland verhängt. Präsident Alexander Vucic verfolgt somit eine Schaukelpolitik, um Serbien aus diesem Ost-West-Konflikt so weit wie möglich heraushalten zu können.

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